Veröffentlicht: 12. März 2021

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Bandschleifer können einem das Arbeiten deutlich erleichtern. Oder stelle dir vor, du müsstest einen alten Tisch ganz von Hand abschleifen. Das kann ganz schön lange dauern. Mit einem Bandschleifer geht es eindeutig schneller. Mit diesem elektrischen Schleifgerät kannst du neben Holz sogar Metall oder Kunststoff bearbeiten.

Schmal, fein und klein oder eher groß und stationär – Bandschleifer gibt es in unterschiedlichen Variationen. Um dir die Auswahl etwas leichter zu machen, haben wir hier wichtige Informationen rund um den Kauf eines Bandschleifers zusammengestellt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bandschleifer sind technische Schleifmaschinen, welche sich gut für das Bearbeiten von Holz, Metall oder Kunststoffe eignen. Es gibt Handbandschleifer oder stationäre Bandschleifer. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
  • Um den richtigen Bandschleifer zu kaufen, musst du zuerst wissen, wofür du ihn einsetzen möchtest. Dann spielen Kriterien wie die Leistung, das Gewicht, die Bandenbreite, die Bandgeschwindigkeit oder die Betriebsart eine wichtige Rolle.
  • Bandschleifer können mit Bändern unterschiedlicher Körnung arbeiten. Die Körnung bestimmt mit, wie grob oder fein etwas abgeschliffen wird. Andere Faktoren sind die Leistungsstärke, die Größe und die Geschwindigkeit des Bandes.

Bandschleifer im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Um dir einen Einblick in die Welt der Bandschleifer zu geben, haben wir hier sechs Modelle zusammengestellt, die uns besonders gefallen. Vielleicht ist ja auch für dich der passende dabei.

Der Allrounder: Der Bosch Bandschleifer PBS 75 A

Dieser Bandschleifer von Bosch kann mit seinen 710 Watt ganz schön viel Leistung erbringen. Dadurch ist er gut für Arbeiten mit einem hohen Abtrag geeignet. Auch die hohe Bandgeschwindigkeit, sowie das P80 Schleifband unterstützt dies. Die Schleiffläche ist 76 × 165 mm groß und somit im guten Durchschnitt.

Das Handgerät lässt sich durch ein automatisches Bandsystem optimal bedienen. Das Schleifband positioniert sich immer in der Mitte der Schleifplatte. Jedoch kann es durch eine Stellschraube auch an den Rand justiert werden.

So sind auch randnahe Arbeiten möglich. Damit der Staub nicht bei der Arbeit stört, hat dieses Modell eine Staubbox mit Microfilter-System. Die Staubentwicklung wird so geringer. Außerdem kann der Bandschleifer an einen Staubsauger angeschlossen werden. So ist das 3,4 kg schwere Gerät auch in Innenräumen nutzbar.

Fazit: Der Bosch Bandschleifer PBS 75 A ist eine sehr gute Wahl für alle, die schnell gröbere Arbeiten erledigen wollen. Er ist ziemlich leistungsstark, leicht umgänglich und hat sogar noch einige Extras auf Lager. Durch die Staubbox ist ein angenehmes Arbeiten durchaus möglich.

Der Schmale: Der Bandschleifer KA900E Black & Decker

Diese günstige Variante von Black & Decker ist für kleine, feine Arbeiten bestens ausgestattet. Durch das sehr dünne Band von 13 mm, kann er beispielsweise auch für das Gestalten von Holz oder das Schleifen von gewölbten Flächen eingesetzt werden. Das Schleifband mit mittlerer Körnung lässt sich bei Holz, Metall, Stein, Gips, Kunststoff oder sogar Keramikfliesen gut gebrauchen.

Eine kleine Maschine braucht auch weniger Leistung. Deshalb kommt dieses Modells schon mit 350 Watt aus. Dafür ist auch das Gewicht nur 1,2 kg. Mit einem Cyclonic-Action-Staubfangbehälter ausgestattet, lässt sich mit ihm sauber arbeiten. Die Drehzahl ist regulierbar und er besitzt ein Bandenzentrierungs-System.

Fazit: Dieser Bandschleifer ist ideal für feine Arbeiten. Durch den dünnen Schleifarm kommt er auch an sonst unzugängliche Stellen. Zudem ist er für eine Vielzahl von Materialien einsetzbar, leicht und braucht wenig Energie.

Der Vielfältige: Der Band-Tellerschleifer BTS 900 von Scheppach

Scheppach hat einen Bandschleifer herausgebracht, der mehr kann: Dieses Gerät ist Band- und Tellerschleifer in einem. Neben dem Schleifbandarm, der übrigens um 90 Grad drehbar ist, hat er auch noch einen 150 mm großen Schleifteller. Im Preis inbegriffen sind zudem drei Scheifbänder und drei Schleifpapiere mit der Körnung P80.

Auch der Schleiftisch lässt sich um 45 Grad neigen. So wird das Arbeiten viel einfacher und genauer. Der Band-Tellerschleifer ist mit seinen 16.5 kg ziemlich schwer. Das macht jedoch nichts, da es ein stationärer Schleifer ist, den du nicht umhertragen musst.

Das Gewicht kommt vom Material: Gusseisen. Dadurch ist der Band-Tellerschleifer ziemlich stabil. Er wird mit einem Induktionsmotor angetrieben und kann 370 Watt leisten.

Fazit: Der Band-Tellerschleifer von Scheppach kann sehr vielseitig verwendet werden. Das Band ist drehbar und der Schleiftisch kann geneigt werden. Außerdem steht er sehr stabil und vibrationsarm. So ist ruhiges, genaues Arbeiten möglich. Ein integrierter Absaugstutzen bringt den Staub zeitnah weg.

Der Leistungsstarke: Der Makita 9404J Bandschleifer

Mit den 4.8 kg ist dieser Bandschleifer zwar nicht der leichteste, jedoch kann er dafür auch einiges. Die Bandbreite von 100 mm und auch die 1010 Watt übertrifft sonst niemand. Somit kann er wunderbar für das Entfernen von alter Farbe oder Flecken auf Wänden und Böden eingesetzt werden.

Mit dabei ist ein Staubsack, der dafür sorgt, dass staubfreies Arbeiten möglich ist. Außerdem gibt es bei diesem Modell einen Transportkoffer mit dazu. So kannst du den Handbandschleifer überallhin mitnehmen. Das Schleifband hat eine mittlere Körnung.

Fazit: Der Bandschleifer von Makita kann eine sehr gute Leistung aufbringen. So ist schnelles Arbeiten vorprogrammiert. Er hat ein breites Schleifband. Dadurch ist er vor allem für großflächige Arbeiten bestens geeignet. Auch Entrostungsarbeiten von Stahl können gemacht werden.

Der für die Zukunft: Der TACKLIFE Bandschleifer

Keiner der Bandschleifer ist so gut für die Zukunft ausgerüstet, wie dieser. Mit ganzen 13 Sandpapiere, kannst du ihn lange benutzen, bevor du wieder neue Schleifbänder brauchst. Er kann 600 Watt aufbringen und wird mit Strom versorgt. Dazu dient ein Netzkabel, welches drei Meter lange ist.

Mit dem TACKLIFE Bandschleifer kannst du verschiedenste Materialien bearbeiten. Dazu gehört Holz, Glas, Fliesen, Metall und weiteres. Dies ist durch die Drehzahlregelung möglich.

Dort können sechs verschiedene Gänge eingeschalten werden. Die Schleifbreite ist 75 mm und das Gerät wiegt 3,39 kg. Somit ist es nicht sehr schwer und praktisch, um damit zu arbeiten. Jedoch kann es auch stationär verwendet werden.

Fazit: Der handliche Bandschleifer von TACKLIFE ist sowohl mobil als auch stationär einsetzbar. Diese Flexibilität wird noch du sechs Gänge in der Drehzahl verstärkt. So kannst du ihn für verschiedenste Anwendungen nutzen. Dabei sollte dir auch das Schleifpapier nicht so schnell ausgehen: 13 Bänder sind beim Kauf inbegriffen.

Der Anpassbare: Der Bosch PBS 75 AE-Set – Bandschleifer

Dieser robuste Bandschleifer von Bosch ist sehr gut für Arbeiten mit verschiedensten Materialien geeignet. Dies ist durch eine stufenlose Geschwindigkeitsvorwahl möglich. Die Bandgeschwindigkeit kann von 200 bis auf 350 m/min verstellt werden. Außerdem sorgt ein zweiter Handgriff für eine gute Haltung. Der Bandschleifer wiegt 3,5 kg, was sich noch gut für ein mobiles Gerät eignet.

Wenn der Bandschleifer stationär gebraucht werden soll, brauchst du einen zusätzlichen Aufsatz, den du dir separat kaufen müsstest. Dies ist jedoch möglich. Bosch hat in diesem Modell auch wieder ein Mikro-Filtersystem und eine automatische Bandenzentrierung eingebaut. Dies erleichtert das Arbeiten.

Fazit: Die kraftvolle Maschine von Bosch ist vielfältig einsetzbar, dank einer Geschwindigkeitsregulierung des Bandes. So kannst du es auf verschiedenste Materialien anpassen. Mit diesem Handbandschleifer lässt sich einfach und sauber arbeiten. Dank einer starken Leistung und einem 75 mm breiten Band kannst du damit schnell auch große Flächen bearbeiten.

Kauf- und Bewertungskriterien für Bandschleifer

Um den perfekten Bandschleifer zu finden, sollten einige Punkte beachtet werden. Die unterschiedlichen Modelle haben alle ihre Vor- und Nachteile. Deshalb ist es wichtig, die Bandschleifer miteinander zu vergleichen. So kannst du für dich den richtigen Bandschleifer finden. Die Hauptkriterien, auf die du achten solltest, sind:

Beim Vergleich der Bandschleifer ist es wichtig, immer daran zu denken, wofür du deinen Bandschleifer benötigst. So findest du heraus, worauf du besonders Acht geben solltest. Im Folgenden gehen wir darauf ein, auf was es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Leistung

Das wohl wichtigste Kriterium ist die Leistung. Sie bestimmt, wie schnell der Motor arbeitet. Je höher die Leistung ist, desto besser kannst du Material abtragen. Somit ist es besser, wenn du einen Bandschleifer mit hoher Leistung hast. Die einzige Ausnahme ist, wenn du den Bandschleifer sowieso nur für kleine Arbeiten mit weichen Materialien benötigst. Dann reichen auch 300 Watt.

Für normale Arbeiten zu Hause werden aber eher 700 bis 900 Watt empfohlen. Noch stärkere Leistungen brauchst du, falls du regelmäßig über mehrere Stunden mit dem Bandschleifer arbeitest.

Gewicht

Das Gewicht ist vor allem wichtig, wenn du den Bandschleifer mit der Hand halten musst. Mit leichten Modellen kannst du viel länger und auch genauer arbeiten. Falls du also einen Handbandschleifer kaufst, solltest du ein leichtes Modell wählen.

Vor allem bei längerem Gebrauch kann dies sehr vorteilhaft sein. Am besten sind Gewichte von maximal 3,5 kg. Bei stationären Bandschleifern sind auch schwere Varianten eine gute Lösung. Das Gewicht spielt dann keine große Rolle mehr.

Betriebsart

Beim Betrieb unterschieden sich die Bandschleifer in drei Arten. Zum einen gibt es Schleifer, die mit einem Kabel über den Netzstrom verbunden werden. Der Nachteil: Es muss in der Nähe einer Steckdose gearbeitet werden. Dieses Problem haben Akku-Bandschleifer nicht. Sie können flexibler eingesetzt werden.

Die dritte Möglichkeit sind Bandschleifer, die mit Druckluft laufen. So sind sie meist leichter als andere Varianten. Jedoch wirkt sich das auf den Preis auf. Außerdem sind diese nur stationär einsetzbar.

Schleiffläche

Eine breite Schleiffläche ermöglicht das Arbeiten mit großen Stücken. Natürlich könntest du dies auch mit einem schmalen Schleifer machen, jedoch dauert es dann viel länger. Bei kleineren Flächen reicht eine Breite von 75 Millimetern. Bei breiten Stücken wird eine Breite von 100 Millimetern empfohlen.

Bandgeschwindigkeit

Die Bandgeschwindigkeit wirkt sich auf die Stärke der Abtragung pro Zeit aus. Ein schneller Bandschleifer ermöglicht schnelleres Abtragen. Du brauchst dadurch auch weniger Kraft. Zudem gibt es Bandschleifer, bei denen du die Geschwindigkeit regulieren kannst. So lässt sich der Bandschleifer ganz einfach auf das Material und die Größe anpassen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Bandschleifer ausführlich beantwortet

Ein Bandschleifer ist jetzt nicht gerade das, was bei jedem zu Hause in der Küche herumsteht. Klar, dass es da auch einige Fragen gibt. Deshalb erklären wir hier, was ein Bandschleifer so alles kann, wie er im Vergleich zu anderen elektrischen Schleifern steht und wie du die richtige Körnung auswählst. Außerdem geht es darum, welche Arten von Bandschleifern es gibt und für welche Kosten du einen Bandschleifer anschaffen kannst.

Was ist ein Bandschleifer und wofür kann ich ihn benutzen?

Ein Bandschleifer ist ein elektrischer Schleifer, mit dem du Holz, Metall oder Kunststoff bearbeiten kannst. Dabei wird ein unendliches Schleifband verwendet. Es läuft über zwei Rollen: die Antriebs- und die Umlenkrolle. Über den Motor gelangt die Antriebsrolle ins Laufen und bringt so das Schleifband in Bewegung.

Ohne Elektronik geht die Barbeitung von beispielsweise Holz sehr viel länger. (Bildquelle: Mike Kenneally / unsplash)

Unter dem Schleifband befindet sich Metall. Deshalb schleift der Bandschleifer ziemlich grob. So kannst du ihn ideal nutzen, um Unebenheiten auszugleichen oder alten Lack abzutragen. Außerdem eignet er sich hervorragend für die Grobbearbeitung von großen Flächen.

Es können damit auch eher harte Materialien wie Aluminium gut geschliffen werden. Der Vorteil ist, dass die abgeschliffenen Späne großteils entfernt werden, wenn das Schleifband seine Runde dreht.

Welche Körnung braucht mein Bandschleifer?

Die Körnung beeinflusst den Abtrag. Grundsätzlich gilt, immer mit dem größten Korn zu beginnen. Je feiner das Korn wird, desto feiner wird auch die geschliffene Oberfläche später. In Europa wird von der P-Körnung gesprochen. Hier siehst du, welche Körnung bei welcher Anwendung gebraucht wird:

Körnung Anwendung
P24 – P80 Für eine starke Abtragung und sehr grobe Arbeiten
P80 – P200 Für eine mittelstarke Abtragung
P200 – P400 Für optisch perfekte Oberflächen
P400 – P800 Für Werkstücke, welche später verchromt werden, für Karosserieteilen, an welchen später Lackierarbeiten gemacht werden

Für den Normalgebrauch verwendest du eine Körnung zwischen P36 und P400. Je kleiner der Wert, desto gröber das Korn. Mit einer kleinen Zahl kannst du Vorarbeiten machen. Danach empfiehlt sich, das Schleifband zu wechseln, um noch genauer arbeiten zu können. Bei Spezialanwendungen werden sogar Körnungen ab P24 oder bis zu P800 gebraucht.

Welcher Bandschleifer eignet sich für Messermacher?

Es gibt spezielle Bandschleifer für professionelle Messermacher. Diese unterscheiden sich jedoch sehr von herkömmlichen Bandschleifern. Sie sind fest installiert. Außerdem haben sie verschiedene Extrafunktionen, wie beispielsweise einen Fußschalter und eine Staubsaugung. So ist komfortableres Arbeiten möglich.

Jedoch kannst du auch den normalen Bandschleifer benutzen, um deine Messer zu schärfen. Dafür eignet sich am besten einer, der an den Tisch montiert werden kann. So kannst du genauer arbeiten. Außerdem brauchst du das richtige Schleifpapier dafür.

Was kostet ein Bandschleifer?

Bandschleifer gibt es zu sehr unterschiedlichen Preisen. Günstige Modelle bekommst du bereits ab 40 Euro. Sehr gute Varianten können schnell 200 bis 400 Euro kosten. Hier die Preisklassen im Überblick:

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (40 – 80 €) Handbandschleifer mit eher kleiner Schleiffläche und geringerer Leistung
Mittelpreisig (80 – 130 €) Meist schon sehr gute Modelle, mit hoher Leistung, teilweise stationär einsetzbar
Hochpreisig (ab 130 €) Gute Modelle mit hoher Leistung, meist regulierbare Bandschleifgeschwindigkeit, meist mit einem Koffer oder anderen Extras

Der Preis hängt vor allem von der Leistung, der Größe und den Extras ab. Handbandschleifer sind in der Regel eher günstiger als stationäre Varianten.

Welche Arten von Bandschleifern gibt es?

Bei Bandschleifern wird vor allem zwischen zwei Arten unterschieden. Zum einen gibt es den Handbandschleifer. Dieser wird mit der Hand bedient. Das bedeutet, du fährst mit dem Handbandschleifer über das Werkstück. Dort sollte darauf geachtet werden, dass der Handbandschleifer nicht zu schwer ist.

Die zweite Variante ist der stationäre Bandschleifer. Dort bleibt der Bandschleifer an einem Ort und das Werkstück wird bewegt. So können kleine Dinge gut bearbeitet werden.

Bei großen oder sehr schweren Werkstücken eignet sich diese Variante jedoch nicht. Teilweise gibt es die Möglichkeit, den Handbandschleifer in einen stationären Bandschleifer umzufunktionieren. Dies wird meist mit einer Halterung gemacht, die an einem Tisch montiert wird.

Welche anderen elektronischen Schleifmaschinen gibt es noch?

Neben dem Bandschleifer gibt es noch ein paar andere Schleifmaschinen, die ebenfalls elektronisch funktionieren. Dazu gehören der Winkelschleifer, der Schwingschleifer und der Exzenterschleifer. Was diese Geräte können und wo ihre Vor- und Nachteile sind, siehst du hier:

Winkelschleifer

Der Winkelschleifer ist vor allem für harte Materialien wie Metall oder Stein geeignet. Bei ihm kannst du unterschiedliche Trennscheiben einsetzen und so Werkstücke einschneiden oder sogar komplett durchtrennen. In dieser Hinsicht ist er mit einer Handkreissäge vergleichbar. Für Holz ist er jedoch eher weniger praktisch. Übrigens wird der Winkelschleifer auch Flex genannt.

Schwingschleifer

Der Schwingschleifer wird gerne für feinere Arbeiten gebraucht. Er hat eine geringere Abtragung als der Bandschleifer. So ist er für kleinere, feinere Flächen oder Werkstücke sehr praktisch. Er wird beispielsweise bei Möbelstücken, Zäunen oder Fensterrahmen gerne eingesetzt.

Exzenterschleifer

Der Exzenterschleifer hat ebenfalls eine geringere Abtragung als der Bandschleifer. Somit kannst du ihn gut für feinere Arbeiten benutzen. Durch die große tellerförmige Schleiffläche, lässt er sich gut für große Flächen benutzen. So kannst du die Fläche beispielsweise vor einer Lackierung bearbeiten. Jedoch lassen sich mit dem Exzenterschleifer auch Rundungen gut bearbeiten.

Fazit

In einer Werkstatt sollte ein Bandschleifer keinesfalls fehlen. Je nach Körnung können mit ihm grobe oder auch feinere Arbeiten schnell und einfach erledigt werden. Es gibt mobile oder auch stationäre Varianten. Die Handbandschleifer eignen sich gut für große Arbeiten. Dort sollte jedoch auf das Gewicht geachtet werden. Bei kleineren Werkstücken ist ein stationäres Modell vorteilhaft.

Die Leistung und auch die Bandgeschwindigkeit sind zwei sehr wichtige Kriterien, die du beim Kauf unbedingt beachten solltest. Gerade bei groben Arbeiten, bei denen viel Material abgetragen werden soll, sind diese Punkte entscheidend.

Ansonsten gibt es auch Unterschiede in der Bandbreite oder der Betriebsart. Bei einem Kauf solltest du immer im Hinterkopf haben, was du später mit deinem Bandschleifer bearbeiten willst.

Bildquelle: Ian Schneider / Unsplash

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