Funkrauchmelder
Zuletzt aktualisiert: 4. August 2020

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Funkrauchmelder  –  sie können dir die wenigen entscheidenden Minuten schenken, die dein Leben retten. Neben der Rauchmelder Pflicht gibt es viele andere Gründe die dafür sprechen sich genau zu informieren, um das passende Gerät zu finden. Möchtest du einen foto-optischen Funkrauchmelder? Oder einen der sich in dein Smart Home System integrieren lässt?

In unserem Funkrauchmelder Test 2020 haben wir uns diesen und vielen weiteren Fragen gewidmet. Auf unserer Seite findest du Informationen zu den verschiedenen Funktionsweisen sowie deren Vor- und Nachteile. Außerdem haben erklären wir dir die verschiedenen Prüfsiegel und welche Aspekte, dir beim Kauf helfen können, das passende Modell für dich zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Funkrauchmelder unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Funkmodul von „gängigen“ Rauchmeldern. In ihrer Funktionsweise sind sie ähnlich zu stand-alone Rauchmeldern.
  • Funkrauchmelder bringen insbesondere in größeren (Mehr-)Familienhäusern einen wichtigen Schutz, da sie im Gefahrenfall in allen Zimmern zu hören sind.
  • Gesetzlich vorgeschrieben sind Rauchmelder in Wohn-, Schlaf-, Kinderzimmern und Fluren. Aber auch für die Küche oder das Bad gibt es Modelle, die den Anforderungen dieser Räume gerecht werden.

Funkrauchmelder Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround-Funkrauchmelder

Der Jucon Funkrauchmelder im 3er Set überzeugt durch seine einfache Installation und drahtlose Vernetzung. Der foto-optische Funkrauchmelder wurde nach DIN EN  14604 geprüft und  sendet auf der Funkfrquenz 433 mHz bis maximal 25 Meter.

Insgesamt können bis zu 20 Geräte maximal vernetzt werden und der Alarm ist mit 85 dB zu hören. Den auslösenden Melder kannst du durch ein optisches Signal lokalisieren. Käufer sind insbesondere aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses überzeugt.

Der beste Smart Home Funkrauchmelder / mit Zentrale

Der homematic Funkrauchmelder kann mit einer Zentrale vernetzt werden und bietet auch eine App zur „smarten“ Steuerung. Der Rauchmelder bietet einige Extras wie z.B. eine  Batterie mit 10 Jahren Lebensdauer. Ausgezeichnet ist das Gerät mit dem höchsten Siegel (dem Q Label).

Das Produkt erlaubt sogar bis zu maximal 40 vernetzte Rauchmelder. Kunden sind insbesondere von der einfachen Installation und der Qualität überzeugt. Suchst du einen verlässlichen Funkrauchmelder, der in Smart Home System integrierbar ist, dann ist dieses Gerät von homematic perfekt für dich geeignet.

Der beste vernetzbare Funkrauchmelder mit Funkmodul inklusive

Das vernetzbare Funkrauchmelder-Set von Hekatron kommt inklusive Funkmodul und  einer integrierten Lithium Batterie. Durch das VdS und „Q“ Label gehört das Genius Modell zu eins der qualitativ hochwertigeren.  Die intergrierte Nachtschaltung macht dieses Modell „schlafzimmertauglich“ und durch die mehrfarbige LED Anzeige ist der Status des Funkrauchmelders sofort erkennbar.

Käufer hoben den Geräuschpegel sowie die einfache Montage hervor. Suchst du ein Set aus drei, fünf oder zehn vernetzbaren Funkrauchmeldern, wo das Funkmodul inklusive ist? Dann ist das hier ein verlässliches Produkt für dich.

Kauf- und Bewertungskriterien für Funk-Rauchmelder

Anhand welcher Kriterien du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Funkrauchmeldern entscheiden kannst, zeigen wir dir hier.

Folgende Aspekte helfen dir Funk-Rauchmelder miteinander zu vergleichen:

In den kommenden Absätzen werden wir die Kriterien genauer erläutern.

Prüfsiegel / Qualitätsmerkmale (CE, VdS, Q)

Funkrauchmelder können verschiedene Zertifikate tragen. Hier gehe ich kurz auf die CE Kennzeichnung ein, aber konzentriere mich insbesondere auf die VdS-Zulassung und das Q-Siegel.

Die CE Kennzeichung bestätigt seit 2008, dass der Funkrauchmelder gemäß DIN EN 14604 die grundlegenden Anforderungen an einen Rauchmelder erfüllt.

Die unabhängige Zertifizierungsstelle VdS vergibt Qualitätssiegel für verschiedenste Produkte aus dem Sicherheits- und Brandmeldebereich, die höhere Standards als die Norm vorweisen.

Das VdS Gütesiegel wird durch die VdS Schadenverhütung GmbH erteilt. Um das VdS Siegel zu erhalten muss ein Rauchmelder mindestens die Anforderungen an die Richtlinie VdS 3131 erfüllen, die wortgleich zu den Richtlinien des Vereinigung zur Förderung des Deutsche Brandschutzes e.V.‘s sind (vfdb 14/1).

Die Richtlinie umfasst viele Vorgaben, die eine erhöhte Sicherheit und Qualität an  Rauchmelder sicherstellen soll. Aufbauend auf den Standards gemäß der Gerätenorm DIN EN 14604 geht diese Richtlinie darüber hinaus. Zum Beispiel müssen Rauchmelder mit VdS Zeichen eine Batterie mit mindestens zehn Jahre Lebensdauer haben.

Weiterführend gibt es noch das Q-Qualitätssiegel, dies geht über die Anforderung von CE und Vds hinaus und ist damit ist das höchste Gütesiegel. Der Brandrauchprävention e.V. verleiht das Siegel an Hersteller von (Funk-)Rauchmeldern.

Die Tests werden von der VdS Schadenverhütung GmbH oder der KRIWAN Testzentrum GmbH vorgenommen. Das Q Label erfordert z.B. einen zusätzlichen Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern, um mögliche Fehlalarme zu verringern. Hier kannst du nachlesen, welche zusätzlichen Anforderungen das Prüfsiegel erfordert.

Blinklicht (LED-Anzeige)

Viele Rauchmelder haben eine LED Anzeige (blinkendes Licht). Das Blinklicht bei einem Rauchmelder zeigt an, ob dieser noch funktionstüchtig ist, also die Batterie noch geladen ist. Diese Funktion gibt die Sicherheit, dass der Rauchmelder im Zweifel Alarm schlägt.

Besonders im Schlafzimmer kann dies ein entscheidendes Kriterium sein, wenn du nachts schlafen möchtest und dauerhaft einen roten Punkt an der Decke blinken siehst. Daher empfehlen wir vorher zu prüfen, ob der Funkrauchmelder ein dauerhaftes Blinklicht hat oder nicht. Hier findest du einige Alternativen:

  • Akustisches Signal: Es gibt neben dem optischen Signal (Leuchtanzeige) die Möglichkeit über ein akustisches Signal über den Batteriestatus informiert zu werden. Hier gibt der Rauchmelder einen Warnton von sich, der signalisiert, dass die Batterie fast alle ist.
  • Ohne Signal: Eine weitere Option ist ein Rauchmelder bei dem du die Funktionstüchtigkeit durch drücken des Test-Knopfes selber testen kannst. Dies setzt regelmäßige Tests voraus, um die permanente Sicherheit zu gewährleisten.
  • Signal durch Smart Home: Eine weitere Möglichkeit bieten Smart Home Rauchmelder, die per App kommunizieren. Hier bekommst du Infos, wie z.B. einen geringen Batteriestand per Push-Nachricht aufs Smartphone gesendet.
  • LED mit Zeitschaltung: Möchtest du auf die Sicherheit des LED Blinklichts nicht verzichten? Dann findest du inzwischen auch einige Modelle, die so eingestellt sind, dass sie nur tagsüber aufleuchten.

Zentrales Modul zum Verschalten oder untereinander vernetzen?

Bei Funkrauchmeldern gibt es zwei Möglichkeiten zum vernetzen. Entweder können die Geräte einfach untereinander verschaltet werden oder mit einer Zentrale, die im Falle eines Alarms selbst auch alarmiert wird.

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Bei untereinander vernetzten Funkrauchmeldern ist es manchmal schwierig sofort zu erkennen, welcher den Alarm ausgelöst hat.

Ein Funkrauchmelder mit Zentralstation bietet den Vorteil, dass von dieser alle anderen vernetzten Rauchmelder gesteuert werden können.

Hier kann z.B. der Batteriestatus auch überprüft werden. Außerdem kann im Falle eines Alarms schneller lokalisiert werden, welcher Rauchmelder den Alarm gestartet hat.

Funkmodul inklusive?

Beim Kauf solltest du drauf achten, ob für den Preis ein Funkmodul inklusive und integriert ist oder, ob du dieses anstecken musst oder es zusätzlich erwerben musst.

Bei einigen Geräten ist das Funkmodul fest eingebaut und nicht heraus lösbar, bei anderen dagegen kannst du es per Stecksystem einfach anstecken. Achtsam solltest du sein, wenn dies nicht inklusive ist. Dann können zusätzliche Kosten auftreten. Meist ist es günstiger, wenn du Funkrauchmelder gleich mit dem entsprechenden Modul integriert kaufst.

Akkus / Batterien und ihre Lebensdauer

Bei Funkrauchmeldern kannst du zwischen zwei Optionen wählen. Entweder einen mit Akku oder mit Batterien.

Akkus sollten in Funkrauchmeldern nicht zum Einsatz kommen.

In der Regel wird der Einsatz von Akkus nicht empfohlen, da diese nicht wie Batterien sich langsam „entleeren“ sondern zum Ende der Laufzeit eher abrupt „leer“ sind und die Gefahr besteht, dass das Signal zum Wechsel des Akkus nicht kommuniziert werden kann.

Bei Batterien kannst du zwischen Alkaline- oder Lithium Batterien wählen. Alkaline Batterien haben in der Regel eine kürzere Lebensdauer und sind dementsprechend preiswerter. Lithium Batterien halten länger und entladen sich nicht schnell. Daher ist es eine Frage von Qualität und Preis welche Batterien für dich die richtigen sind.

Maximale Entfernung Funksignal und Lautstärke des Alarmtons

Auch die Übertragung des Funksignals sowie die Lautstärke des Alarmtons sind Kriterien, die du beim Kauf berücksichtigen solltest.

Jeder Funkrauchmelder hat eine unterschiedliche maximale Distanz, die der Hersteller zur Funkübertragung angibt. Je nach Größe des Gebäudes kann es einen Unterschied machen, ob das Funksignal 15 oder 30 Meter weit übertragen werden kann.

Die Signallautstärke muss mindestens 85 Dezibel betragen besagt die Produktnorm. 85 Dezibel sind schon extrem laut wenn man direkt daneben steht. Aber insbesondere für Menschen, die nicht gut hören, ist es manchmal sinnvoll, einen lauteren Rauchmelder anzuschaffen.  Du findest auch Exemplare, die bis zu 110 Dezibel laut sind. 110 Dezibel gleichen der Lautstärke einer Motorsäge oder einem Konzert.

Entscheidung: Welche Arten von Funk Rauchmeldern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei Funkrauchmeldern gibt es verschieden Funktionsweisen, die sich in der Praxis geringe Unterschiede mit sich bringen. Man unterscheidet zwischen:

  • Foto-optische Funkrauchmelder
  • Thermo-optische Funkrauchmelder
  • Ionisations-Funkrauchmelder

Hier erfährst du wie die einzelnen Arten funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie haben.

Foto-optische Funkrauchmelder

In Deutschland werden überwiegend foto-optische, auch foto-elektrisch genannt, Funkrauchmelder verwendet. Diese funktionieren mit einer Lichtquelle und einem Fotoelement. Bei sauberer, rauchfreier Luft trifft der Lichtstrahl nicht auf das Fotoelement, sondern kann ohne Unterbrechung durch das innere im Rauchmelder verlaufen. Die Lichtquelle ist eine kleine Diode, die entweder einen Infrarot-  oder Laserstrahl sendet.

Im Falle von Rauchbildung steigen Rauchpartikel in das Innere des Funkrauchmelders. Die winzigen Rauchpartikel stören nun aber den Verlauf des Lichtstrahls, sodass dieser auf das Fotoelement trifft.  Das Fotoelement, auch Fotozelle genannt, ist ein kleiner Sensor im Inneren des Funkrauchmelders. Dieser ist so versteckt, dass Lichtquellen außerhalb des Funkrauchmelders diesen nicht stören können.  Durch das Treffen des Lichtstrahls auf die Fotozelle wird der Alarm ausgelöst.

Vorteile
  • Schnelle Reaktion bei Rauchbildung
  • Erkennt auch „kalten“ Rauch
Nachteile
  • Ungeeignet für Küche oder Bad
  • Kochdünste oder Wasserdampf können Fehlalarme auslösen

Hier haben wir noch ein passendes Video für dich, das die Funktionsweise eines foto-optischen Funkrauchmelders veranschaulicht.

Thermo-optische Funkrauchmelder

Funkrauchmelder mit Thermoelement, auch thermo-optisch Rauchmelder genannt, sind eine Kombination aus einem foto-optischen Funkrauchmelder und Wärmemeldern. Somit funktioniert der foto-optische Teil wie ein reiner foto-optischer Funkrauchmelder.  Zusätzlich sind hier zwei Heißleiter verbaut, ein Messheißleiter und ein Vergleichsheißleiter.

Dieses elektrisch leitende Material leitet Strom bei hohen Temperaturen deutlich besser als bei niedrigen.  Bei einer zügig steigenden Raumtemperatur wird die erhöhte Leitfähigkeit erfasst und mit dem Vergleichsheißleiter verglichen. Bestätigt sich dies, dann löst der Alarm aus.

Vorteile
  • Zwei-in-eins, misst Rauch- und Wärmeentwicklung
  • Verwendung in jedem Raum möglich
Nachteile
  • Meist etwas teurer
  • Geringere Auswahl an Geräten

Ionisations-Funkrauchmelder

Ein Funkrauchmelder kann auch ein Ionisationsrauchmelder sein. Dieser hat zwei Metallplatten im Inneren verbaut, zwischen denen sich radioaktives Material befindet. Dieses radioaktive Element gibt Alpha- und Betastrahlen ab und erzeugt damit einen Stromfluss. Gelangen nun Rauchpartikel dazwischen wird diese Verbindung gestört und der Alarm setzt ein.

Vorteile
  • Sehr sensibel
  • Reagieren am schnellsten bei Rauch
Nachteile
  • Muss im Sondermüll entsorgt werden
  • Im Falle eines Brandes kann das gesamte Haus als Sondermüll gelten

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Funkrauchmelder kaufst

Was ist ein Funkrauchmelder und was unterscheidet ihn von einem herkömmlichen Rauchmelder?

Ein Funkrauchmelder ist ein Gerät, das im Falle von Rauchbildung einen Signalton auslöst, um z.B. vor einem möglichen Brand zu warnen. Innerlich ist ein Funkrauchmelder ähnlich wie ein Rauchmelder aufgebaut, den Unterschied macht das integrierte Funkmodul.

Rauchmelder heißen eigentlich Rauchwarnmelder. Auch wenn es sich ähnlich anhört gibt es hier einen kleinen aber feinen Unterschied.

Rauchmelder (auch Brandmelder) werden meist in großen öffentlichen Gebäuden verwendet und alarmieren direkt die Feuerwehr. Rauchwarnmelder sind in erster Linie dafür da, um Menschen in Wohnungen/Häusern vor Gefahren zu warnen.

Der Einfachheit halber spreche ich hier künftig trotzdem wie im Sprachgebrauch üblich von (Funk-)Rauchmeldern.

Ein „einfacher“ Rauchmelder (stand-alone Rauchwarnmelder) erkennt den entstehenden Rauch in dem Zimmer, wo er angebracht ist und löst nur dort den Signalton aus, jedoch werden andere Rauchmelder im Gebäude nicht aktiviert. Ein Funkrauchmelder, der vernetzt ist, kann dagegen per Funksignal die anderen Rauchmelder alarmieren, die dann ebenfalls einen Signalton von sich geben.

Wann sind Funkrauchmelder sinnvoll? Welche Vorteile gibt es?

Funkrauchmelder sind sinnvoll, wenn du in einem sehr großen Haus oder einem Mehrfamilienhaus wohnst und die Gefahr besteht, dass der Alarm eines einzelnen Rauchmelders nicht durch das gesamte Haus gehört wird, weil die Distanz zu groß ist.

Grundsätzlich müssen stand-alone Rauchmelder bis zu drei Meter Entfernung mit mindestens 85 Dezibel hörbar sein. Zum Vergleich, 85 Dezibel sind etwa so laut, wie eine Hauptverkehrsstraße oder jemand der Saxofon spielt. Das bedeutet in einer Wohnung  oder einem kleinen Haus kannst du dies überall hören.

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Funkrauchmelder machen es möglich mehrere Stockwerke miteinander zu vernetzen ohne Kabel verlegen zu müssen.
(Bildquelle: Pixabay/PublicDomainPictures)

Bei einem mehrstöckigen Haus wird dies jedoch schwierig. Vom Keller bis zur zweiten Etage oder sogar bis zum Dachboden hört man das Signal dann kaum bis gar nicht, insbesondere im Schlaf nicht. Für solche Fälle gibt es Funkrauchmelder.

Funkrauchmelder bieten folgende Vorteile:

  • Alarmweiterleitung an vernetzte Rauchmelder und somit erhöhte Sicherheit für alle Bewohner im Gebäude
  • Kommunikation per Funk, keine Verkabelung nötig
  • Hohe Funkreichweite von bis zu 50 Meter
  • Mögliche Integration in Smart Home (Steuerung über das Smartphone per App)

Was kostet ein (guter) Funkrauchmelder?

Gute Funkrauchmelder gibt es zwischen 20€ und 80€.

Den Preis beeinflussen hier verschiedene Faktoren, wie z.B. ob das Funkmodul bereits integriert ist oder extra gekauft und angesteckt werden muss. Auch die Reichweite der Funkverbindung ist ausschlaggebend für den Preis, sowie die jeweiligen Qualitätssiegel und natürlich das Design am Ende. Hier gibt es von praktisch bis Design-Funkrauchmelder eine weite Variation.

Art des Rauchmelders Preis
Einfacher Rauchmelder (Funkmodul muss extra erworben werden) ab 20€
Funkrauchmelder mit vormontiertem Funkmodul ab 40€
Funkrauchmelder mit hoher Reichweite ab 60€

Wo kann ich Funkrauchmelder kaufen?

Funkrauchmelder kannst du beim Online-Händler, z.B. bei Amazon oder Conrad etc. kaufen. Vor Ort hast du die Möglichkeit in einem Baumarkt oder beim Elektrofachmarkt im Bereich Haushalt Funkrauchmelder zu finden.

Wo du deinen Funkrauchmelder kaufst hängt von deinen persönlichen Beratungswünschen ab. Kennst du dich selber gut mit der Thematik aus, kannst du online zu einem Gerät deiner Wahl greifen. Möchtest du noch fachmännische Beratung in Anspruch nehmen, dann empfehlen wir dir einen Fachhandel in der Nähe aufzusuchen. Neben Baumärkten und Elektromärkten gibt es in größeren Städten Sichheits- und Alarmtechnik Spezialisten Geschäfte, die eine kompetente Beratung anbieten.

Große Online Anbieter:

  • Amazon
  • Saturn, Media Markt
  • Conrad

Online Spezialisten:

  • Rauchmeldershop Online
  • Expert Security
  • Endlich-Sicher

Wie viele Funkrauchmelder brauche ich?

Wie viele Rauchmelder du brauchst hängt von der Größe des Gebäudes und der Anzahl der Zimmer ab. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass mindestens in jedem Wohn-, Schlaf-, Kinderzimmer und Flur ein Rauchmelder angebracht ist.

Es gibt zusätzlich spezielle Funkrauchmelder, die für Orte wie z.B. Küche oder Garage geeignet sind. Wo empfindliche Rauchmelder häufig Fehlalarme aufgrund von Staub oder Dampf melden würden. Hier können solche Geräte für zusätzliche Sicherheit sorgen. Somit hängt die Gesamtzahl vom jeweiligen individuellen Sicherheitsgefühl ab.  Der Einsatz ist grundsätzlich in jedem Raum sinnvoll, weil durch das Alarmsignal im Gefahrenfall Menschenleben gerettet werden können.

Möchte ich den Funk-Rauchmelder mit einer App verbinden? Vor- und Nachteile

Inzwischen gibt es auch einige Funkrauchmelder, die sich ins Smart Home integrieren lassen und somit per App steuerbar sind. Hier erfährst du welche Vor- und Nachteile das mit sich bringt.

Vorteile Nachteile
Benachrichtigung über einen Alarm direkt aufs Smartphone Teurer als ein “normaler” Funkrauchmelder
Möglichkeit eine Kamera zu integrieren, um zu sehen, ob und wo es brennt Andere “smarte” Systeme sind eventuell nicht kompatibel
Fernwartung möglich

 Gibt es auch Design Funk Rauchmelder, die sich optisch gut integrieren lassen?

Diverse Hersteller haben inzwischen auf Kundenwünsche reagiert und bieten auch Design Funk Rauchmelder an, die optisch ansprechend aussehen.

Insbesondere Smartwares und Pyrexx bieten hier mehrere optisch ansprechende Geräte.

Smartwares bietet Modelle mit flachem und schlichtem Design. Pyrexx setzt auf ein zeitloses Design, die in jedes Wohnambiete passen. Hier werden Qualität und individuelles Design vereint.

Ist der Funkrauchmelder der Feind an meiner Decke? Können sie wirklich abgehört werden?

Seit 2017 sind in allen Bundesländern in allen Neubauten Rauchmelder Pflicht und ab 2021 (ausgenommen Sachsen) auch in allen Bestandsbauten. Da bei Mietwohnungen der Vermieter in der Pflicht ist diese einzubauen, kommt immer wieder die Diskussion auf, ob der Vermieter in irgendeiner Weise private Daten der Mieter sammeln kann.

Konkret ging es hier um einen Mieter der Klage eingereicht hat, weil er glaubt, dass der Funkrauchmelder sensible Daten aufzeichnen könnte.

Einige spezielle Funkrauchmelder haben Ultraschallsensoren, um sicher zu stellen, dass die Funktionstüchtigkeit des Rauchmelders nicht eingeschränkt ist. Diese messen lediglich in einem Umfeld von 50cm, ob etwas das Umfeld einschränkt. Sensible Daten von Personen können hiermit laut der Hersteller nicht erfasst werden.

Wie werden Funkrauchmelder gewartet? Und von wem?

Je nach Gerät kann eine manuelle Wartung oder eine Fernwartung durchgeführt werden.

Laut der Anwendernorm DIN 14676 sollen Funkrauchmelder im besten Fall von einer Fachkraft durchgeführt werden. Du kannst die Wartung aber auch selbst vornehmen.

Die manuelle Wartung sieht zwei Schritte vor:

  1. Sichtprüfung: Kontrolliere, ob im Umkreis von 50cm alles frei ist und, ob der Rauchmelder keinen äußeren Schaden oder Dreck abbekommen hat.
  2. Gerätetest: Drücke den Testknopf und schaue, ob der Signalton ertönt. Das bedeutet der Rauchmelder funktioniert einwandfrei.

Viele Funkrauchmelder können auch einer Fernwartung unterzogen werden. Hier testen Ultraschallsensoren, ob die Umgebung (50cm) frei ist und per Zentralmodul oder App (Smart Home Geräte) kann hier der Ferntest auf Funktionstüchtigkeit durchgeführt werden.

Der Alarm ertönt – Welcher Funkrauchmelder hat ausgelöst?

Bei Funkrauchmeldern mit Zentralstation ist die Lokalisierung des auslösenden Funkrauchmelders in der Regel einfach, da dieser dort angezeigt wird. Auch bei Smart Home Geräte ist eine Lokalisierung per App simpel. Bei untereinander vernetzten Funkrauchmeldern hängt es stark vom Gerät und Hersteller ab.

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Rauch ist so gefährlich, weil er schnell und lautlos ist. Schon das Einatmen von Rauch kann zu einer Vergiftung führen und tödlich enden, weshalb Funkrauchmelder kostbare Minuten schenken können.
(Bildquelle: Pixabay/Milan A.)

Bei einigen blinkt der Rauchmelder, der den Alarm ausgelöst hat, noch einige Minuten nachdem die anderen ausgeschaltet sind, dann kannst du manuell bei jedem Rauchmelder schauen, welcher der Verursacher ist. Da hier keine pauschale Aussage für alle Geräte getroffen werden kann, empfehlen wir dir in der beiliegenden Bedienungsanleitung nachzuschauen.

Sind Störungen durch andere Funkgeräte möglich?

Grundsätzlich ist eine Störung durch andere Funkgeräte sehr unwahrscheinlich. Das hängt mit der Codierung und der Frequenz auf der das Signal gesendet wird zusammen.

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Funkrauchmelder können auf zwei Sequenzen senden, entweder auf 433,9 MHz oder 868,3 MHz .

Niedrigere Funksequenzen werden häufiger benutzt und sind deswegen prädestinierter für Störungen.

868,3 MHz wird dagegen weniger verwendet und ist deswegen sicherer gegen Störungen. Allerdings dringt das Signal schlechter durch Wände als die niedrigere Sequenz.

Zusätzlich zur Sequenz wird eine Codierung festgelegt. Je nach Hersteller kann die vorbestimmt sein oder selbst festgelegt werden. Es gibt unzählige Codierungsmöglichkeiten, weshalb eine identische Codierung fast unmöglich ist.

Bildquelle: pashapixel/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Erik hat Informatik studiert und bloggt über verschiedene Sicherheitssysteme. Er kennt sich nicht nur mit digitalen Sicherheitssystemen aus, sondern auch mit Schlössen und Einbruchschutz.