Zuletzt aktualisiert: 17. Juni 2020

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Die Heizungspumpe ist ein essenzieller Teil einer jeden Heizungsanlage, denn sie befördert das Heizwasser durch die Rohre. So sorgt die Heizungspumpe bzw. Umwälzpumpe dafür, dass die Heizkörper in deinem Haus mit der Heizflüssigkeit gefüllt werden und du es angenehm warm hast. Mit der passenden Heizungspumpe kannst du eine Menge Energie sparen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont durch die niedrigeren Stromkosten auch deinen Geldbeutel.

Mit unserem großen Heizungspumpen Test 2020 möchten wir dir dabei behilflich sein, die optimale Heizungspumpe für dich zu finden. Dafür haben wir ungeregelte Heizungspumpen mit geregelten Heizungspumpen und Hocheffizienzpumpen verglichen sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile für dich zusammengetragen. Dies sollte dir die Kaufentscheidung deutlich erleichtern.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Heizungspumpe wird auch Umwälzpumpe genannt und ist ein wichtiger Bestandteil jeder Heizung, da sie das Heizwasser aus dem Heizkessel zu den Heizkörpern bewegt.
  • Man unterscheidet zwischen der ungeregelten Heizungspumpe, der (elektronisch) geregelten Heizungspumpe sowie der Hocheffizienzpumpe. Bei ungeregelten Modellen gibt es zudem solche mit mehreren Stufen.
  • Der Austausch einer alten gegen eine neue und effizientere Heizungspumpe kann helfen, deutlich weniger Energie zu verbrauchen und somit auch bei den Stromkosten erheblich einzusparen.

Heizungspumpe Test: Favoriten der Redaktion

Die beste mehrstufige Heizungspumpe

Diese Umwälzpumpe von Röthenbach bietet die einfache Einstellung der Leistung über drei Schaltstufen. Sie hat eine Einbaulänge von 180 mm und eine Förderhöhe von 4 m. Sie kann Heizwasser von Temperaturen zwischen 2 bis zu 110 Grad Celsius befördern. Zudem ist der Drehstrommotor sehr hochwertig verarbeitet und muss nicht zusätzlich vor Überlastung gesichert werden.

Die Heizungspumpe überzeugt ihre Kunden mit einem wunderbaren Preis-Leistung-Verhältnis, da sie relativ günstig und zugleich hochwertig sowie langlebig ist. Wenn du eine mehrstufige Umwälzpumpe für deine Heizungsanlage oder Fußbodenheizung suchst, ist dieses Modell ideal für dich.

Die beste Hocheffizienzpumpe mit Zusatzfunktionen

Die Stratos PICO plus von Wilo ist eine sehr moderne Hocheffizienzpumpe und in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Dieses Modell hat eine Einbaulänge von 180 mm und verfügt über eine Förderhöhe von 1 bis 6 m. Sie ist für Wasserheizungen aller Art geeignet.

Diese Heizungspumpe beeindruckt mit zahlreichen Zusatzfunktionen. Neben einem Display mit aktueller Leistungsanzeige gehören verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, ein Entlüftungsprogramm sowie der hydraulische Abgleich über eine Smartphone-App dazu. Solltest du ein besonders modernes Gerät suchen, das effizient arbeitet und dir einiges durch praktische Zusatzfunktionen erleichtert, ist dies die richtige Wahl für dich.

Die beste energiesparende Hocheffizienzpumpe

Die Alpha 2 ist eine Hocheffizienzpumpe der Marke Grundfos. Sie ist insgesamt 180 mm lang und hat eine Förderhöhe von 6 m. Das Gerät besitzt ein LED-Display, über den der Förderstrom oder die Leistungsaufnahme abgelesen werden können.

Ihre Kunden überzeugt diese Heizungspumpe durch ihre hervorragende Effizienz, denn sie hat einen Energie-Effizienz-Index von 0,20 und liegt damit sogar noch unter den europäischen Vorgaben. Die elektronische Leistungsanpassung sowie die automatische Nachtabsenkung sorgen für große Stromeinsparungen. Dieses Gerät ist also das richtige für dich, wenn du besonderen Wert auf einen geringen Energieverbrauch legst.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Heizungspumpe kaufst

Was ist eine Heizungspumpe?

Eine Heizungspumpe – teils auch Umwälzpumpe oder Heizungsumwälzpumpe genannt – ist ein wichtiges Element der Heizung.

Das Gerät lässt sich am besten mit dem menschlichen Herz vergleichen. Das Herz pumpt das Blut durch die Adern in unseren Körper und sorgt so für die benötigte Durchblutung jedes Körperteils.

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Die Heizungspumpe ist für die Heizungsanlage ebenso wichtig, wie für uns Menschen unser Herz. Beide pumpen benötigte Flüssigkeit durch ein System. 
(Bildquelle: unsplash.com / Robina Weermeijer)

Die Heizungspumpe hat einen ähnlichen Zweck und arbeitet quasi als Herz der Heizungsanlage. Sie befördert das warme Wasser bzw. das Wärmeträgermedium aus dem Heizkessel durch die Heizungsrohre zu dem Heizkörper oder der Anschlussstationen im Haus, wo es gebraucht wird. Zur gleichen Zeit transportiert sie von dort das kalte Wasser wieder zurück in den Heizkessel.

Wie funktioniert eine Umwälzpumpe für die Heizung?

Die Umwälzpumpe für die Heizung wird mit Strom angetrieben, welcher in Pumpkraft transformiert wird.

Die genaue Funktionsweise hängt von der jeweiligen Art der Heizungspumpe ab. So gibt es ungeregelte Heizungspumpen, die konstant mit der gleichen Energie laufen. Demgegenüber gibt es Heizungspumpen, die nur nach Bedarf Energie verbrauchen und heizen.

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Die Heizungspumpe sorgt dafür, dass die warme Heizflüssigkeit in den Heizkörper gelangt. So gibt der Heizkörper dank ihr eine angenehme Wärme ab.
(Bildquelle: unsplash.com / he gong)

Grundsätzlich besteht die Funktion der Umwälzpumpe jedoch darin, einen geschlossenen Heiz-Kreislauf zu bilden und das Wärmeträgermedium durch die mittels Strom erzeugte Pumpleistung zu den Heizkörpern sowie zurückfließen zu lassen.

Was verbraucht eine Heizungspumpe?

Der Verbrauch einer Heizungspumpe schwankt je nach Art des Geräts. Besonders alte Geräte können echte Stromfresser sein.

In vielen Haushalten sind noch ungeregelte Heizungspumpen verbaut, die ihren Verbrauch nicht dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Sie verwendet durchgehend ihre höchste Leistung und transportieren das Wasser so bis zu 6.000 Stunden im Jahr. Dadurch fällt ein enormer Stromverbrauch an, der oftmals den Verbrauch aller anderen Geräte übertrifft.

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Mit einer modernen und effizienten Heizungspumpe kannst du eine Menge Stromkosten sparen. So kannst du ganz einfach Geld für andere Wünsche zur Seite legen.
(Bildquelle: pixabay.com / USA-Reiseblogger)

Neuere Modelle, die ihren Stromverbrauch an den aktuellen Bedarf anpassen, verbrauchen hingegen deutlichen weniger Energie. Mit ihnen lässt sich eine große Menge an Stromkosten einsparen. Die genauen Kosten hängen aber natürlichen vom aktuellen Strompreis ab.

In folgender Tabelle kannst du den ungefähren Verbrauch sowie die jährlichen Kosten einer alten und neuen Heizungspumpe erkennen (Quelle: www.co2online.de).

Gerät Stromverbrauch Stromkosten
neue Heizungspumpe 50-100 kWh 15-29 €
Fernseher 190 kWh 56 €
Waschmaschine 200 kWh 58 €
Beleuchtung 330 kWh 96 €
Kühlschrank 330 kWh 96 €
Elektroherd 445 kWh 130 €
alte Heizungspumpe 400-600 kWh bis zu 175 €

Die Angaben beruhen auf einem angenommen Strompreis von 29,2 Cent pro Kilowattstunde.

Wann sollte ich eine Heizungspumpe tauschen?

Im Allgemeinen solltest du die Heizungspumpe selbstverständlich austauschen, wenn sie kaputt ist. Aber auch schon vorher kann der Tausch einer alten Heizungspumpe gegen ein neueres Modell durchaus sinnvoll sein.

Wenn du eine alte Heizungspumpe besitzt, kann der Austausch gegen ein modernes Gerät sinnvoll sein.

Je nachdem, was für eine Heizungspumpe aktuell eingebaut ist, kann durch einen Austausch mal mehr und mal weniger Energie gespart werden. Vor allem, wenn dein Haus über eine ungeregelte Umwälzpumpe verfügt, solltest du diese gegen ein modernes und sparsameres Gerät tauschen.

Neben höheren Stromkosten gibt es weitere Gründe für den Austausch einer alten Heizungspumpe. Oft schwankt bei ihnen der Druck und damit auch die Förderungsleistung des Heizwassers. Zudem sind diese Geräte meist um einiges lauter als neuere Pumpen.

Nichtsdestotrotz solltest du immer individuell schauen, ob der Tausch der Heizungspumpe für dich tatsächlich sinnvoll ist. Überprüfe daher, ob der Tausch zu einer effizienteren Heizungsanlage beiträgt.

Was kostet eine Heizungspumpe?

Wie viel Geld du für eine Heizungspumpe ausgeben musst, richtet sich ganz danach, was für ein Modell du haben möchtest.

Der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe rentiert sich schnell durch die Einsparungen und wird staatlich gefördert.

Einfachere Heizungspumpen mit mehreren Leistungsstufen kosten in der Regel zwischen 30 und 90 Euro. Elektronisch geregelte Modelle sowie Hocheffizienzpumpen können zwar etwas teurer sein, jedoch rentiert sich ihrer Anschaffung meist durch die Stromeinsparungen. Sie kosten meist zwischen 90 und 200 Euro.

Neben dem Kaufpreis können noch weitere Kosten anfallen, wie z. B. Kosten für einen professionellen Monteur. Der Einbau eines neuen und besonders effizienten Geräts kann somit insgesamt bei etwa 400 Euro liegen. Allerdings kannst du für den Austausch einer alten gegen eine effizientere Heizungspumpe eine Förderung von 30 % beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen.

Wo kann ich eine Heizungspumpe kaufen?

Heizungspumpen kannst du im Baumarkt, Fachhandel für Heizungen sowie in verschiedenen Online-Shop erwerben.

Unserer Recherche nach findest du bei diesen Online-Shops eine breite Auswahl an Heizungspumpen:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • obi.de
  • hornbach.de
  • bauhaus.info
  • globus-baumarkt.de

Alle Heizungspumpen, die wir dir auf dieser Seite zeigen, sind in mindestens einem dieser Online-Shops zu finden. Sollte dir eines dieser Geräte besonders zusagen, kannst du es über den jeweiligen Link direkt erreichen und sofort zugreifen.

Welche Alternativen gibt es zur Heizungspumpe?

Wenn du dir eine effiziente Heizungsanlage wünscht, kommst du um eine Heizungspumpe nicht herum.

Du kannst zwar zwischen den verschiedenen Arten wählen, jedoch gibt es für den Betrieb einer modernen Heizungsanlage keine Alternative zur Umwälzpumpe.

Solltest du nicht mittels Heizwassers und einer Heizungsanlage samt Pumpe heizen wollen, kannst du alternativ einen Holzofen bzw. Kamin verwenden. Eine alternative Heizquelle stellt auch eine Solaranlage dar, die in der Regel eine spezielle Solarpumpe benötigt.

Entscheidung: Welche Arten von Heizungspumpen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir eine Heizungspumpe anschaffen möchtest, kannst du dabei zwischen drei Arten wählen:

  • ungeregelte Heizungspumpe
  • geregelte Heizungspumpe
  • Hocheffizienzpumpe

Bei der ungeregelten Heizungspumpe unterscheidet man zusätzlich zwischen einstufigen, ungeregelten Geräten und mehrstufigen, ungeregelten Geräten. Während einstufige Modelle nicht eingestellt werden können und so immer die gleiche Leistung erbringen, besitzen mehrstufige Modelle einen Regler für meist drei Leistungsstufen.

Die Funktionsweise der drei Arten von Heizungspumpen sieht unterschiedlich aus. Je nachdem, worauf du besonders wert legst, kann eine besser für dich geeignet sein als die andere. Daher stellen wir dir alle drei im nachfolgenden Abschnitt näher vor und zeigen dir die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Was zeichnet eine ungeregelte Heizungspumpe aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die ungeregelte Heizungspumpe ist entweder einstufig oder kann manuell in verschiedene Stufen eingestellt werden. Sie ist deswegen sehr simpel in der Handhabung.

Diese Art ist nicht nur die einfachste, sondern auch die älteste unter den Heizungspumpen. Aus diesem Grund ist sie in vielen Gebäuden vorzufinden, allerdings dürfen die einstufigen, ungeregelten Pumpen heutzutage nicht mehr verkauft werden.

Vorteile
  • In vielen Gebäuden bereits vorhanden
  • Günstig in der Anschaffung
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Kann gar nicht oder nur grob in Stufen eingestellt werden
  • Verbraucht durchgehend Energie
  • Hohe Stromkosten
  • Höherer CO2-Ausstoß

Da sie entweder gar nicht oder nur sehr grob eingestellt werden kann, verbraucht sie meist viel mehr Energie als tatsächlich benötigt wird. Die ungeregelte Heizungspumpe verursacht somit hohe Stromkosten und einen höheren CO2-Ausstoß.

Was zeichnet eine geregelte Heizungspumpe aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Bei einer elektronisch geregelten Heizungspumpe passt sich die Pumpleistung dem aktuellen Bedarf selbstständig an. Heute gehören diese Pumpen längst zum Standard.

Aufgrund der automatischen Regulierung sind sie deutlich umweltfreundlicher und effizienter als die ungeregelten Modelle.

Vorteile
  • Leistung wird elektronisch reguliert
  • Effizienter als ungeregelte Modelle
  • Geringe Stromkosten verglichen mit ungeregelten Modellen
Nachteile
  • Oft teurer in der Anschaffung
  • Nicht so sparsam wie Hocheffizienzpumpen

Mit ihnen kannst du eine Menge Stromkosten sparen. So gleicht sich auch der höhere Anschaffungspreis schnell wieder aus.

Was zeichnet eine Hocheffizienzpumpe aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Eine noch effizientere und energiesparendere Variante stellt die Hocheffizienzpumpe dar. Sie passt die Leistung auf Grundlage von erfassten Daten wie dem Wasserdruck optimal an.

Auch, wenn sie teurer in der Anschaffung sind, rentieren sich diese Modelle durch die besonders geringen Stromkosten. Zudem kann bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Förderung von 30 % beantragt werden.

Vorteile
  • Besonders effizient und energiesparend
  • Geringere Stromkosten
  • Förderfähig durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Nachteile
  • Teurer in der Anschaffung
  • Hydraulischer Abgleich wird empfohlen

Mit dem Einbau einer Hocheffizienzpumpe sollte ein hydraulischer Abgleich, sprich eine Optimierung des Wasserdurchflusses in den einzelnen Teilen des Heizungssystems, durchgeführt werden. Dies sollte jedoch ohnehin regelmäßig vorgenommen werden, um eine effiziente Heizung zu gewährleisten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Heizungspumpen vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt zeigen wir dir, welche Faktoren du beim Kauf einer Heizungspumpe nicht außer Acht lassen solltest.

Wir haben dir eine Übersicht mit diesen Kaufkriterien zusammengestellt, damit du alle auf einen Blick sehen kannst.

Kaufkriterium Beschreibung
Energieeffizienz Um ein möglichst stromsparendes und umweltfreundliches Modell zu kaufen, solltest du die Energieeffizienz beachten. Sie wird in Klassen zwischen A und G eingeteilt, wobei es für besonders sparsame Geräte mittlerweile auch die weiteren Kennzeichnungen A+, A++ sowie A+++ gibt.
Förderhöhe Die Förderhöhe wird meist in Metern angegeben, ist jedoch keine Angabe zur Länge. Sie gibt viel mehr den Druck an, mit der die Heizungspumpe das Wasser befördert.
Leistung Die max. elektrische Leistung wird in Watt angegeben. Der benötigte Wert richtet sich danach, wie viele Heizkörper du in deinem Haus hast. Moderne Geräte passen ihre Leistung dem aktuellen Bedarf an.
Temperaturbereich Dieser Wert gibt an, welche Wassertemperatur das Heizwasser haben darf, um mit der Heizungspumpe transportiert werden zu können.
Einbaulänge Die Einbaulänge beschreibt die gesamte Länge der Pumpe. Üblich sind Längen von 130 und 180 mm.
Anschlussgewinde Über das Anschlussgewinde wird die Pumpe mit den Rohren verschraubt. Hier werden die Größe des Pumpengewindes sowie die Größe für das vorgesehene Rohr angegeben.

Nachfolgend erklären wir dir genau, worauf es bei den jeweiligen Kriterien ankommt. Auf dieser Grundlage kannst du beim Kauf die verschiedenen Heizungspumpen gut vergleichen und bewerten.

Nachfolgend erklären wir dir genau, worauf es bei den jeweiligen Kriterien ankommt. Auf dieser Grundlage kannst du beim Kauf die verschiedenen Heizungspumpen gut vergleichen und bewerten.

Nachfolgend erklären wir dir genau, worauf es bei den jeweiligen Kriterien ankommt. Auf dieser Grundlage kannst du beim Kauf die verschiedenen Heizungspumpen gut vergleichen und bewerten.

Energieeffizienz

Die Energieeffizienz zählt zu den wichtigsten Kaufkriterien, da du beim Kauf einer neuen Heizungspumpe darauf achten solltest, ein stromsparendes Modell zu kaufen.

Vor allem, wenn du eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen möchtest, musst du die Energieeffizienz beim Kauf besonders berücksichtigen.

Zwar sind die Kennzeichnungen zum Energieverbrauch nur Pflicht für große Elektrogeräte, jedoch geben viele Hersteller diese Werte auch für Heizungspumpen an. Die Angaben klassifizieren die Geräte im Rahmen von bestimmten Kriterien mit den Buchstaben A bis G. Dabei steht A für ein energieeffizientes Gerät. Mittlerweile gibt es auch weitere Kennzeichnungen bis A+++ für besonders sparsame Geräte.

Seit einigen Jahren darf laut der europäischen Ökodesign-Richtlinie zudem keine Heizungspumpe mit einer unzureichenden Energieeffizienz mehr verkauft werden. Diese Richtlinie bezieht sich auf einen Energie-Effizienz-Index, der einen Wert von 0,23 nicht überschreiten darf.

Förderhöhe

Ebenfalls wichtig bei dem Kauf einer Heizungspumpe ist die maximale Förderhöhe. Sie wird in der Regel in Metern oder Meter Wassersäule angegeben.

Dabei gibt dieser Wert nicht an, wie groß das Haus oder die Höhe zwischen Heizkessel und Heizkörper sein darf. Die Förderhöhe beschreibt den Druck, mit dem das Heizwasser durch die Pumpe bewegt wird.

Welche Förderhöhe deine Heizungspumpe haben sollte, hängt von der Größe deines Heizungssystems ab. Wenn du z. B. das Heizwasser über eine Höhe von 10 Metern transportieren möchtest, wird ein Druck von circa einem Bar vorausgesetzt. Wenn du dir jedoch unsicher bist, welche Förderhöhe du für dein Haus tatsächlich benötigst, wende dich am besten an eine Heizungsfachkraft.

Leistung

Die maximale Leistung des Geräts wird in Watt angegeben.

Welche Leistung deine Heizungspumpe erbringen muss, richtet sich ganz danach, wie groß der Bedarf in deinem Haus ist – sprich wie viele Heizkörper mit Heizwasser versorgt werden müssen. Ungefähr lässt sich sagen, dass du pro Heizkörper eine Leistung von ein bis zwei Watt einrechnen kannst.

Moderne Geräte, wie geregelte Heizungspumpen und Hocheffizienzpumpen, passen ihre Leistung immer dem aktuellen Bedarf an.

Temperaturbereich

Meist ist bei den Geräten der Bereich angegeben, in dem sich die Temperatur des Heizwassers befinden darf. In der Regel unterscheidet sich dieser Temperaturbereich bei den einzelnen Pumpen nicht oder nur geringfügig.

Standardmäßig können die meisten Heizungspumpen Heizwasser zwischen 2 und 95 Grad Celsius befördern. Einige moderne Geräte schaffen jedoch auch den Transport von heißerer Flüssigkeit, was jedoch kaum benötigt wird.

Einbaulänge

Bei der Einbaulänge handelt es sich um die Länge der Pumpe. Solltest du deine bestehende Heizungspumpe problemlos gegen ein neues Modell austauschen wollen, sollte sich die Einbaulänge der Geräte nicht groß unterscheiden.

Die meisten Modelle haben eine Einbaulänge von 130 oder 180 mm. So sollte es dir nicht schwerfallen, das passende Geräte für deinen Bedarf zu finden.

Anschlussgewinde

Das Anschlussgewinde verbindet die Pumpe mit den Rohren des Heizungssystems. Hier werden zwei Werte angegeben:

  • Größe des Pumpgewindes: Sie gibt an wie groß das Gewinde der Pumpe selbst ist.
  • Gewindegröße für das Rohr: Dieser Wert gibt an, wie groß der Anschluss für das vorgesehene Rohr ist. Dies ist das Nennmaß.

Du solltest demnach ein besonderes Augenmerk auf den zweiten Wert legen, damit deine neue Heizungspumpe auch zu deinen Rohren passt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Heizungspumpe

Wo und wie baue ich eine Heizungspumpe ein?

Damit die Heizungspumpe auch effizient läuft, solltest du sie sicher und richtig einbauen. Dabei gilt es, ein paar Dinge bzw. Arbeitsschritte zu beachte.

Zunächst ist es wichtig, wo die Heizungspumpe eingebaut wird. Dies kann entweder im Vorlauf oder im Rücklauf deines Heizungssystems sein. Es ist allerdings üblich, die Pumpe im Vorlauf zu installieren. Zudem sollte die Saugseite des Gerätes nah am Ausdehnungsgefäß der Heizung platziert werden.

Am besten lässt du den Einbau der neuen Pumpe von einer Fachkraft durchführen. Zum einen weiß diese genau, worauf es bei der Arbeit mit Stromleitungen ankommt. Zum anderen wird für die Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle der Einbau durch einen Profi vorausgesetzt.

Falls eine alte Pumpe gegen ein neues Gerät ausgetauscht werden soll, ist dabei zunächst Folgendes zu beachten:

  • Strom abschalten und die elektrischen Leitungen entfernen
  • Aktivität der Pumpe prüfen
  • Wasserleitungen in beide Richtungen schließen
  • Schrauben der alten Pumpe lockern und Pumpe entfernen
  • ggf. das Gewinde der Rohre säubern

Anschließend kann der eigentliche Einbau der Heizungspumpe beginnen. Dieser sollte wie folgt ablaufen:

  1. Einfetten: Die Gewinde können vor dem Einsetzen der Pumpe jeweils mit Wasserfett vorbereitet werden, damit die Verschraubung auch später gut wieder gelöst werden kann.
  2. Einsetzen: Die neue Pumpe wird in den freien Platz zwischen den Rohren eingesetzt.
  3. Verschrauben: Die Gewindeschrauben werden an beiden Enden festgeschraubt.
  4. Strom anschließen: Wenn die Pumpe montiert ist, können die elektrischen Leitungen angeschlossen werden. So wird die Heizungspumpe mit Strom versorgt.
  5. Öffnen von Vor- und Rücklauf: Die Wasserleitungen können in beiden Richtungen wieder aufgedreht werden.
  6. ggf. Dämmen: Bei einigen Modellen sind bereits Dämmschalen im Kauf enthalten. Diese können um die Pumpe herum angebracht werden.

Diese Arbeitsschritte hören sich zwar nicht sehr schwierig an und können sicherlich auch von Laien durchgeführt werden, jedoch solltest du dennoch einen professionellen Installateur beauftragen. Dieser kann nämlich im gleichen Zug auch einen hydraulischen Abgleich durchführen, sodass dein Heizungssystem möglichst effizient arbeitet.

Damit du einen besseren Einblick bekommst, wie ein Profi bei dem Einbau bzw. dem Austausch einer Heizungspumpe vorgeht, haben wir ein passendes Video für dich herausgesucht.

Wie stelle ich die Heizungspumpe richtig ein?

Damit die Heizungspumpe nicht unnötig viel Strom verbraucht, sollte sie passend eingestellt werden.

Die geregelten Pumpen sowie die modernen Hocheffizienzpumpen stellen erbringen ihre Leistung automatisch je nach aktuellen Bedarf. Sie müssen also nicht auf eine bestimmte Stufe eingestellt werden.

Mehrstufige Heizungspumpen kannst du meist leicht mit einem Hebel oder einer kleinen Scheibe auf drei Leistungsstufen einstellen. Auf welche Stufe du die Pumpe einstellen solltest, hängt ganz von deinem individuellen Bedarf und dem Heizungssystem ab. Für einen normalen Verbrauch in einem Einfamilienhaus sollte die zweite Stufe ausreichen.

Darüber hinaus kann die Einstellung auch im Sommer und in der Nacht angepasst werden. Da du bei den üblicherweise höheren Temperaturen im Sommer vermutlich nicht bzw. wenig heizt, kann die Heizungspumpe hier ausgeschaltet werden. Auch in nicht allzu kalten Nächten kann die Leistung geringer eingestellt bzw. die Pumpe ebenfalls ausgeschaltet werden.

Du kannst dir bei der Einstellung deiner Heizungspumpe natürlich auch die Hilfe eines Profis einholen. Dieser kann z. B. auch einen hydraulischen Abgleich durchführen und die Pumpe basierend darauf optimal einstellen.

Wie entlüfte ich eine Heizungspumpe?

Da kein Heizungssystem absolut luftdicht ist, kann mit der Zeit Luft hineingelangen und die Leistung mindern. Dies betrifft auch die Heizungspumpe, weshalb sie gelegentlich entlüftet werden muss.

Hol dir vor allem für die Entlüftung von älteren Pumpen am besten die Hilfe eines Profis, denn es kann dabei heißes Wasser heraustreten! Du kannst du dich als Laie also leicht verletzten.

Moderne Hocheffizienzpumpen besitzen meist ein automatisches Entlüftungsprogramm. Hier kannst du ganz einfach in den Schritten in der Bedienungsanleitung des Geräts folgen, um die Entlüftung durchzuführen.

Bei älteren Pumpen befindet sich meist auf der Vorderseite eine Schraube, die mit einem entsprechenden Schraubendreher gelöst werden kann. Die Schraube sollte jedoch nicht komplett aus dem Gewinde gedreht werden und es ist absolute Vorsicht geboten, um sich nicht zu verbrühen. Es sollte etwas Wasser austreten und die Luft entweichen.

Was soll ich tun, wenn meine Heizungspumpe laute Geräusche macht?

Dass die Heizungspumpe nicht ganz geräuschlos arbeitet, ist vor allem bei älteren Geräten nicht außergewöhnlich. Ein leichtes Brummen ist in der Regel kein Grund zur Sorge.

Wenn die Heizungspumpe aber laute Geräusche verursacht, kann dies Hinweis für ein Problem sein. Dies solltest du auf jeden Fall untersuchen.

Ist die eingebaute Pumpe größer als benötigt oder erbringt sie zu viel Leistung, kann dies Geräusche verursachen. Lösungen für dieses Problem sind ein hydraulischer Abgleich oder eine neue Pumpe. Du solltest jedoch individuell schauen, was der Grund für die Geräusche sind und ggf. einen Profi um Rat fragen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Umw%C3%A4lzpumpe_(Heiztechnik)

[2] https://www.pumpe-tauschen.de/

[3] https://intelligent-heizen.info/heizungspumpe-austauschen/

[4] https://www.meine-heizung.de/rund-um-die-heizung/heizungspumpe/heizungspumpe-funktion-arten/

Bildquelle: Emevil/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Stephan hat das Heizungs-Geschäft seines Vaters übernommen. Mittlerweile hat er es erweitert und auch noch den Fachbereich der alternativen Heizungsmethoden hinzugenommen. Damit hat er richtigen Erfolg. Da er sein Wissen darüber gerne weiter geben möchte, hat er nun angefangen, darüber zu schreiben.