Ofenventilator
Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2020

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Besonders zur kalten Winterzeit ist viel heizen unausweichlich für ein warmes Zuhause. Heizkosten schießen dabei gerne unkontrolliert in die Höhe. Zudem steigt die vom Heizkörper ausgehende Wärme nach oben, statt sich im Raum zu verteilen. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung wird so meist nicht erreicht und führt dazu, dass noch mehr Heizkörper betrieben werden müssen.

Die Heizkosten bleiben davor nicht verschont. Wer mit einem Kamin oder Holzofen heizt, kann dem vorbeugen. Ofenventilatoren helfen, die vom Ofen ausgehende Wärme im gesamten Raum zu verteilen. Dies passiert ganz ohne Strom und ist so sehr energieeffizient und kostensparend. In unserem Ofenventilator Test 2021 erklären wir dir alles, was du über das Thema Ofenventilator wissen solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Ofenventilator verteilt die Wärme eines Ofens effizient im Raum und sorgt so für ein schnelleres Beheizen der Räumlichkeiten. Das spart Heizkosten.
  • Wenn der Ofenventilator nicht funktioniert, liegt das oft daran, dass der Ofen nicht heiß genug wird. Kachelöfen sind oft nicht heiß genug, um den Ofenventilator in Betrieb zu setzen. Auch ein stabiler Stand ist Voraussetzung für eine gute Hitzeübertragung und die reibungslose Funktion des Ofenventilators.
  • Sicherheit steht immer im Vordergrund. Eine Überhitzung des Ventilators kann durch regelmäßige Temperaturkontrolle und integrierten Überhitzungsschutz verhindert werden.

Ofenventilatoren Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Ofenventilatoren sollten auf deinen Ofen und dein Zuhause abgestimmt werden. Eine große Auswahl macht es da aber schwer den Überblick zu behalten. Wir nehmen dir gerne etwas Arbeit ab und helfen dir den perfekten Ofenventilator für verschiedene Situationen zu finden.

Der Ofenventilator für Jedermann

Der Paipu Ofenventilator ist der Superstar unter vierblättrigen Ofenventilatoren. Die Starttemperatur liegt schon bei 60 Grad und die optimale Reichweite wird schon bei 70 Grad erreicht. Eine Schallwand schützt den hinteren Teil des Ventilators. Dieser kann bei zu geringem Abstand zum Ofenrohr zu heiß werden kann.

Der Paipu Ofenventilator wird mit einem magnetischen Thermometer geliefert. So kannst du die Temperatur überprüfen. Die Beständigkeit bis 500 Grad macht das aber sogar schon fast überflüssig. Ein praktischer Griff vereinfacht das Aufstellen. Wer auf keine Besonderheiten verzichten möchte, sollte hier zuschlagen.

Bewertung der Redaktion: Die hohe Hitzebeständigkeit macht den Ofenventilator von Paipu besonders langlebig. Ein absoluter Allrounder der vor allem durch die Betriebstemperaturen und die Sicherheitsvorrichtungen punktet.

Der beste Ofenventilator mit Peltierelement

Der Ofenventilator des Herstellers Lumamu lässt keine Wünsche offen. Mit 4 Flügeln und einer Starttemperatur von 50 Grad ist er für viele Räume ausreichend groß und schon bei niedrigeren Außentemperaturen des Ofens einsetzbar.  Ein magnetisches Thermometer ist im Lieferumfang enthalten, damit du die Temperatur besser überwachen kannst. Zur Sicherheit ist aber auch ein Überhitzungsschutz integriert.

Ein echter Alleskönner unter den stehenden Ofenventilatoren. Die ausziehbaren Griffe helfen dir beim Umstellen. Außerdem ist er aus eloxiertem Aluminium gearbeitet. Das schützt vor Kratzern und Verschleiß. Falls du also nach einem treuen und langlebigen Begleiter für deinen Kamin suchst, ist dieser Ofenventilator wie für dich gemacht.

Bewertung der Redaktion: Besonders gefallen tun uns die ausziehbaren Griffe, welche die Handhabung einfacher machen. Die geringe Starttemperatur macht ihn außerdem bei den meisten Öfen anwendbar.

Der beste Ofenventilator für große Räume

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Der Ofenventilator von Lumamu hat 5 Flügel und verteilt die Wärme damit besonders weitreichend und effizient auch in großen Räumen. Die Betriebstemperatur startet bereits bei 60 Grad. Eine optimale Reichweite wird bei 80 Grad erzielt. Dies macht ihn auch bei Öfen mit geringerer Temperatur sinnvoll.

Falls du einen großen Raum beheizen möchtest, dein Ofen aber keine große Standfläche hat, ist dieser Ofenventilator eine gute Alternative. Mit einem schmalen Standfuß braucht er nicht so viel Platz und bringt dennoch volle Leistung. Die 5 Flügel drehen sich schnell und leise und verteilen die Wärme gleichmäßig.

Bewertung der Redaktion: Für große Räume kann man auch zu zweimotorigen Modellen greifen. Wenn du weniger Platz auf dem Ofen hast oder dir zwei Motoren einer zu viel ist, ist der Ofenventilator von Lumamu genau das richtige für dich.

Der beste Stirling Ofenventilator

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Der Steelhead Ofenventilator von Warpfive Stove Fans ist mit 32,5 cm nicht gerade klein. Mit 4 Flügeln und einer Hitzebeständigkeit bis zu 450 Grad ist er auch für Holzbrennöfen geeignet. Der Stirling Motor ist präzisionsgefertigt und läuft quasi lautlos.

Die hochwertige Verarbeitung von Edelstahl, Aluminium und Messing sieht man diesem Ofenventilator gleich an. Wer einen großen Raum beheizen will oder einen Ofenventilator für einen Holzbrenner oder Kohleofen sucht, wird mit dem Steelhead Ofenventilator nicht enttäuscht.

Bewertung der Redaktion: Für Profis empfehlenswert. Durch die hohe Betriebstemperatur auch bei Holzbrennöfen einsetzbar. Punkten tut der Steelhead auch durch seine Größe, welche ihn für große Räume geeignet macht.

Der beste Ofenventilator für das Ofenrohr

Der Valiant Ofenventilator kann problemlos an das Ofenrohr montiert werden. Die Klammer ist sehr robust und hält Temperaturen von bis zu 400 Grad aus. Ein weiteres Plus ist, dass der Ofenventilator mit unterschiedlich vielen Rotorblättern erhältlich ist.

Hast du keinen Platz auf deinem Kamin oder ist die Oberfläche nicht eben? Ist er rund oder gefällt es dir aus ästhetischen Gründen einfach nicht einen Ventilator auf deinem Kamin zu platzieren? Der Ofenventilator für das Ofenrohr von Valiant ist in diesem Fall die beste Lösung. 4 Flügel beheizen auch große Zimmer in einem Bruchteil der Zeit.

Bewertung der Redaktion: Eine gute Wahl für alle unebenen oder runden Kaminoberflächen. So muss man nicht auf eine gleichmäßige Verteilung der Wärme und Einsparungen bei den Heizkosten verzichten.

Der beste Ofenventilator mit zwei Motoren

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Der Ofenventilator von VonHaus hat gleich zwei Motoren. Dies führt zu einer besseren Wärmeverteilung. Doch damit nicht genug. Jeder Motor verfügt über drei Flügel, sodass einer beeindruckenden Leistung nichts mehr im Weg steht. Mit 1,2 Kilogramm steht er sehr stabil und fest auf dem Untergrund. Zum bequemeren Aufstellen gibt es außerdem einen praktischen Tragegriff.

Wenn du einen großen Raum besonders breitflächig und weit beheizen möchtest, ist dieser zweimotorige Ofenventilator die beste Entscheidung, die du treffen kannst. Er beginnt sich schon ab einer Temperatur von 60 Grad zu drehen. Das macht ihn für viele Kamine unverzichtbar.

Bewertung der Redaktion: Wer es auf eine besonders gute Luftzirkulation anlegt, liegt hier genau richtig. Das Modell punktet zusätzlich durch eine zweijährige Herstellergarantie. Du brauchst dir also keine Sorgen machen, falls etwas mal nicht so funktioniert wie es sollte.

Ofenventilatoren: Kauf- und Bewertungskriterien

Ofenventilatoren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Welche die richtige ist, richtet sich nach dem Ofen und der zu beheizenden Räumlichkeit. Hier ist eine Auflistung der wichtigsten Kriterien.

Enttäuschungen können vorgebeugt werden, indem du dich vor dem Kauf genau informierst, welcher Ventilator am besten für dich geeignet ist.

Maße

Je nach Raumgröße und gewünschter Leistung sollten Ofenventilatoren unterschiedlicher Größe eingesetzt werden. Ein kleinerer Ventilator ist zwar unauffälliger, bietet dafür aber auch weniger Leistung. Für große Räume kann das manchmal nicht ausreichen. Daher sind hier Modelle mit größeren Flügeln geeigneter. Achte hier unbedingt auf die Betriebstemperatur!

Auch die Größe des Standfußes muss bedacht werden. Ist er zu groß, passt er eventuell nicht auf den Ofen.

Wichtig ist, dass der Ventilator stabil und fest auf dem Ofen stehen kann, damit eine gute Hitzeübertragung gewährleistet werden kann.

Miss daher vorher lieber nach, wie viel Platz du auf dem Ofen hast. Alternativ kannst du dich auch für einen Ofenventilator mit Montage am Ofenrohr entscheiden.

Betriebstemperatur

Der Ofen muss eine bestimmte Temperatur erreichen, um den Ventilator in Betrieb zu setzen! An dieser Stelle passieren beim Kauf oft Fehler und führen zu Enttäuschungen.

Du solltest vorher die Temperatur überprüfen. Manchmal werden Öfen nicht heiß genug.

Die Starttemperatur variiert je nach Art und Hersteller des Ofenventilators. Meistens liegt die Temperatur, welcher der Ofen erreichen muss zwischen 50 und 85 Grad. Mit einem Thermometer solltest du vorher die Temperatur überprüfen. Besonders Specksteinöfen werden oft nicht heiß genug.

Auch die Höchsttemperatur sollte beachtet werden. Ofenventilatoren können bei zu hohen Temperaturen überhitzen. Meist ist im Ventilator Bimetall verarbeitet, was schützen kann. Einige Modelle haben einen zusätzlich eingebauten Überhitzungsschutz.

Anzahl der Rotorblätter

Ofenventilatoren gibt es mit 3, 4 und 5 Flügeln. Außerdem gibt es noch zweimotorige Modelle. Diese gibt es ebenfalls mit je 3 oder 4 Flügeln.

Generell gilt: je mehr Blätter, desto besser die Hitzeverteilung. Allerdings solltest du beachten, dass auch die benötigte Energie, welche die Drehzahl des Ventilators bestimmt, mit der Menge und Größe der Blätter zunimmt.

Der Ofenventilator mit mehr Blättern hat also meist eine höhere Starttemperatur. Die Anzahl der Blätter sollte daher auf die Hitze, welcher der Ofen erreicht, abgestimmt werden.

Für größere Räume solltest du auf mehr Flügel setzen. Mehr Flügel verteilen auch mehr warme Luft im Raum. Modelle mit weniger Flügeln können da nicht ausreichend sein. Mach dir also vorher auch über die gewünschte Reichweite Gedanken.

Lautstärke

Die Lautstärke ist für viele Leute ein sehr wichtiges Kriterium. Durch die Energie-sparende Antriebsart laufen fast alle Ofenventilatoren mit ca. 20-30 dB fast lautlos. Daher sind sie auch für Umgebungen mit Babys und Kleinkindern gut geeignet.

Sensible Ohren können manchmal dennoch unterscheiden. In der Regel laufen Ofenventilatoren mit 3 Flügeln lauter als welche mit 4 oder 5 Flügeln. Das liegt daran, dass die  Lautstärke mit der Anzahl der Flügel etwas abnimmt.

Ausstattung

Je nach Ofenventilator und Hersteller, sind die Ventilatoren unterschiedlich ausgestattet. Die meisten Ofenventilatoren werden aus Aluminium gefertigt. Stahl wird in der Herstellung auch verwendet. Folgende Ausstattungen können zudem zu deiner Zufriedenheit beitragen.

  1. Eloxiertes Aluminium: Ofenventilatoren aus eloxiertem Aluminium besitzen eine extra Schicht, welche vor Verschleiß schützt und die Haltbarkeit des Aluminiums verlängert.
  2. Thermometer: Einige Ofenventilatoren werden mit einem Thermometer geliefert, um die Ofentemperatur besser im Blick halten zu können.
  3. Magnete: Magnete am Ofenventilator sorgen für einen festeren und stabileren Stand.
  4. Sicherheit: Ein eingebauter Überhitzungsschutz sorgt für die automatische Abschaltung des Ventilators, bevor dieser zu heiß wird. Generell solltest du den Ofenventilator nach Benutzung nur mit Handschuhen anfassen. Auch solltest du den Ventilator während des Betriebs nicht aus den Augen lassen oder Kinder währenddessen unbeaufsichtigt lassen.

Eine extra Ausstattung ist nicht unbedingt notwendig aber kann je nach Ofen wirklich hilfreich sein. Damit du möglichst glücklich mit deinem Ventilator bist, überlege dir vorher gut, welche Ausstattungen du dir wünschst.

Ofenventilatoren: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wenn du Heizkosten sparen willst, und deine Räume schneller aufheizen möchtest ist ein Ofenventilator die richtige Wahl. Bei der Auswahl kommen schnell viele wichtige Fragen auf, welche wir dir im Folgenden beantworten.

Für wen eignet sich ein Ofenventilator

Ofenventilatoren nutzen die vom Ofen ausgehende Hitze als Energiequelle, um den Motor zu betreiben. Unterschieden wird zwischen dem Stirling Motor, welcher durch Wärmeausdehnung betrieben wird, und dem thermoelektrischen Motor.

Ofenventilator

Ein Ofenventilator ist nicht für alle Öfen geeignet. Kamin- und Holzöfen sind aber normalerweise gut geeignet. (Bildquelle: Aleks Marinkovic/unsplash)

Für den Betrieb des Ofenventilators ist eine bestimmte Temperatur Voraussetzung. Die Starttemperatur kann variieren. Wichtig ist, dass du beachtest, dass ein Ofenventilator bei zu niedriger Temperatur nicht startet.

Einer der besten Gründe für einen Ofenventilator sind die Heizkosten, die du damit sparst.

Die meisten Ofenventilatoren sind für Kamin-, Holz-, Pelletöfen gut geeignet. Diese erreichen normalerweise eine Temperatur von 300 Grad. Für Specksteinöfen und Heizkörper sind Ofenventilatoren ungeeignet, da nicht genug Hitze erzeugt wird.

Je nach Ofen und Starttemperatur kann die erzeugte Hitze aber dennoch ausreichen. Dies sollte vorher mit einem Thermometer überprüft werden.

Welche Arten von Ofenventilatoren gibt es?

Wie bereits erwähnt, können Ofenventilatoren über unterschiedliche Ausstattungen verfügen. Generell kann man aber in zwei Arten unterteilen, welche jeweils gewisse Vor- und Nachteile haben. Hier findest du eine Übersicht.

Art Vorteile Nachteile
Stirling Ofenventilator (stromlos) Teilweise auch für Öfen mit geringerer Oberflächentemperatur geeignet, selbstregulierend hohe Staubempfindlichkeit und kompliziertere Reinigung
Thermoelektrischer Ofenventilator (Antrieb durch Seebeck-Effekt, auch Peltier-Effekt genannt) Bei hoher Hitze geeignet, selbstregulierend Keine Nachteile

Der Stirling Motor wird durch Wärmeausdehnung der Luft betrieben. Diese wird mithilfe eines Gases im Motor in mechanische Energie umgewandelt. Die erzeugte Energie betreibt dann den Propeller. Dieser Effekt kommt auch schon bei geringeren Oberflächentemperaturen zustande. Der Aufbau des Stirling Motors ist etwas komplizierter als der des thermoelektrischer Motors. Es gibt viele Kleinteile, welche die Reinigung erschweren. Anfallender Staub kann zu Defekten führen.

Ein thermoelektrischer Motor nutzen den Seebeck-Effekt, welcher auch Peltier-Effekt genannt wird. Auch dieser Motor funktioniert im Grunde stromlos. Ein Peltierelement versorgt den Motor mit selbsterzeugtem Strom. Eine elektrische Spannung entsteht durch die Temperaturdifferenz im unteren und oberen Teil des Ventilators. Dadurch wird der Motor betrieben und die Flügel fangen an sich zu drehen.

Der thermoelektrische Motor ist simpel im Aufbau und leicht zu reinigen. Er hat keine Nachteile gegenüber des Stirling Motors und ist bei hoher Hitze daher die bessere Wahl.

Ofenventilator

Stimme die Größe und die Anzahl der Flügel immer auf die Größe des Raums ab, welchen du beheizen möchtest. Nicht jeder Ofenventilator hat die gleiche Reichweite. (Bildquelle: CDC/unsplash)

Beide Ofenventilatoren funktionieren stromlos und benötigen keine externe Stromquelle. Sie laufen fast geräuschlos und regulieren sich selbst. Das heißt, dass wenn die Wärmezufuhr abnimmt, auch die Drehzahl der Flügel abnimmt. Das führt zu einer gleichmäßigen Hitzeverteilung.

Was kostet ein Ofenventilator?

Ofenventilatoren sind in sämtlichen Preisklassen vertreten. Die Preispannen für die verschiedenen Arten sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Art Preisspanne
Stirling Ofenventilator (stromlos) 262 – 315 Euro
Thermoelektrischer Ofenventilator 28 – 200 Euro

Da ein thermoelektrischer Motor im Gegensatz zum Stirling Motor keine Nachteile hat, werden mittlerweile hauptsächlich thermoelektrische Ofenventilatoren angeboten. Für Stirling Ofenventilatoren fällt die Auswahl daher kleiner aus, was den Preis in die Höhe drückt. Die meisten thermoelektrischen Ofenventilatoren sind unserer Meinung nach aber sehr preisgünstig, vor allem wenn man die Ersparnis bei den Heizkosten mit bedenkt.

Je nach Art und Hersteller ist der Preis sehr variabel. So kann man auch Ventilatoren bis 4000 Euro finden. Hier sind dem Hersteller kaum Grenzen gesetzt.

Wo kann ich einen Ofenventilator kaufen?

Ofenventilatoren kannst du im gut sortierten Baumarkt in deiner Umgebung kaufen. Bei Hellweg, Bauhaus, Hagebau, Toom und manchmal auch Real kannst du fündig werden. Eine größere Auswahl gibt es aber dennoch online. Hier findest du eine Auflistung der Händler, bei denen du eine große Auswahl an Ofenventilatoren hast.

  • amazon.de
  • obi.de
  • hornbach.de
  • pearl.de
  • ebay.de

Alle Modelle, welche wir dir vorher gezeigt haben, findest du bei mindestens einem dieser Händler. Klicke auf den Link, um sie schnell zu finden.

Welche Alternativen gibt es zu einem Ofenventilator?

Falls dein Ofen zum Beispiel nicht heiß genug wird und du dennoch gerne besser heizen möchtest, gibt es folgenden Alternativen:

Alternative Beschreibung
Warmluftverteiler Die Wärme wird durch am Ofen angeschlossene Rohre im gesamten Haus/Wohnung verteilt.
Ventilator Herkömmlicher Ventilator, nicht empfehlenswert!

Ein Wärmeluftverteiler verteilt die Wärme im gesamten Haus oder der Wohnung. Das macht ihn natürlich noch Effizienter als den Ofenventilator, aber auch deutlich kostenaufwändiger. Passende und wärmebeständige Rohre müssen im gesamten Haus/Wohnung verlegt werden. Langfristig kann das zwar Heizkosten sparen, in gemieteten Räumen ist der Ofenventilator jedoch deutlich günstiger.

Ein herkömmlicher Ventilator kann durch die hohe Hitze nicht auf dem Ofen platziert werden und es kann zu ungleichmäßigen Luftzügen kommen. Zusätzlich muss er mit Strom betrieben werden. Als Alternative zum Ofenventilator ist dieser daher nicht empfehlenswert.

Wie und wo stelle ich einen Ofenventilator richtig auf?

Der Ofenventilator braucht einen heißen Luftstrom um zu funktionieren. Ofenventilatoren mit Standbein sollten auf dem Kamin oder Ofen gestellt werden. Für eine gute Hitzeüberleitung ist ein fester und stabiler Stand sehr wichtig. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass der Ventilator nicht direkt vor dem Ofenrohr steht, um die Temperaturdifferenz zwischen dem oberen und unteren Teil des Ventilators nicht zu stören.

Ofenventilator

Mit einem Ofenventilator verteilt sich die Wärme schnell gleichmäßig im Raum. So musst du nicht direkt vor der Quelle sitzen, um es kuschelig warm zu haben. (Bildquelle: Sergei Solo/unsplash)

Ofenventilatoren für das Ofenrohr werden direkt am Ofenrohr montiert und benötigen daher keinen geraden Untergrund. Das Ofenrohr kann gut und gerne 300 Grad heiß werden. Wichtig ist auch, dass der Ventilator nicht direkt unterhalb der Decke angebracht wird. Achte darauf, dass dein Gerät nicht überhitzt. Benutze für das Umstellen des Ventilators unbedingt Handschuhe.

Wie reinige ich einen Ofenventilator?

Dein Ofenventilator macht viel mit und bekommt viel Dreck und Ruß vom Kamin ab. Damit du möglichst lange etwas von ihm hast, solltest du ihn regelmäßig reinigen. Hier ein paar Tipps, wie du das am besten machen solltest.

  1. Zeitpunkt: Spätestens wenn dein Ofenventilator beim Rotieren ein quietschendes Geräusch abgibt, solltest du ihn reinigen. Lass ihn aber vorher unbedingt abkühlen, um dich nicht zu verbrennen.
  2. Wasser: Den meisten Dreck wirst du einfach mit Wasser abwaschen können. Du kannst dafür ein feuchtes Tuch nehmen und die Oberflächen vorsichtig damit säubern. Oft kannst du den Ofenventilator auch im Spülbecken waschen. Beachte dafür immer die Angaben des Herstellers.
  3. Reinigungsmittel: Hartnäckigen Dreck bekommt man mit Wasser oft schwer ab. Falls das so ist, kannst du auch Spülmittel verwenden. Achtung! Eloxiertes Aluminium darf nur mit PH-neutralem Reinigungsmittel gereinigt werden, da sonst das Material darunter leidet. Außerdem solltest du generell keine aggressiven Reiniger oder Scheuermittel verwenden. Auch Stahlschwämme können das Gerät beschädigen und sind daher nicht empfehlenswert.
  4. Kleinteile: Schenke besonders der Schraube, welche die Flügel mit dem Rest verbindet, viel Aufmerksamkeit. Ist diese einmal zu stark verschmutzt, drehen sich die Blätter nicht mehr gut und irgendwann gar nicht mehr. Hilfe bekommst du von einem Zahnstocher oder einem Wattestäbchen.

Thermoelektrische Motoren sind leichter zu reinigen als Stirling Motoren. Wenn du wenig Zeit und Lust für die Reinigung hast, raten wir dir daher zu einem Ofenventilator mit Peltierelement.

Kann ich einen Ofenventilator selber bauen?

Das Prinzip eines Ofenventilators ist für jemanden mit technischem Know-how relativ simpel. Dazu noch etwas Geschick und du kannst du dir deinen Ofenventilator auch selber bauen. Wir können einen DIY Ofenventilator aus Sicherheitsgründen nicht empfehlen.

Die Frage ist hier, ob es sich lohnt. Der Preis für einen Ofenventilator startet bei bereits 30 Euro. Auch ist die Frage, ob das Endergebnis den ästhetischen Ansprüchen entsprechen wird. Überleg dir also gut, ob du die Mühe und Zeit investieren willst.

Wie repariere ich einen Ofenventilator?

Wenn dein Ofenventilator nicht funktioniert, kann das mehrere Ursachen haben. Der erste Schritt ist immer, in der Anleitung genau nachzulesen, ob du etwas nicht beachtet hast. Wir haben dir die häufigsten Ursachen aufgelistet.

  1. Temperatur: Die häufigste Ursache für einen nicht funktionieren Ofenventilator ist eine zu geringe Außentemperatur deines Ofens. Nimm dir ein Thermometer und überprüfe das noch einmal.
  2. Fester Stand: Trotz genug Temperatur kann es sein, dass die Hitze nicht gut übertragen wird. Überprüfe den Stand des Ofenventilators. Der Fuß muss fest und stabil auf dem Untergrund aufstehen.
  3. Verschmutzung: Wie bereits erwähnt ist die regelmäßige Reinigung der Schraube besonders wichtig. Ist diese zu sehr verschmutzt, beeinträchtigt das die Drehzahl.
  4. Verbogene Rotorblätter: Ist ein Flügel verbogen, kann der Propeller nicht Ordnungsgemäß drehen. Schau nach, ob ein Blatt verbogen ist. Falls dies der Fall ist, ist es ratsam den Hersteller zu kontaktieren.
  5. Motorschäden und sonstige Defekte: Falls die oben genannten Punkte alle nicht auf dich zutreffen, kann der Defekt unter anderem beim Motor vorliegen. Wir raten dir an dieser Stelle davon ab, selbst Hand anzulegen. Spätestens jetzt solltest du dich mit dem Hersteller in Verbindung setzen.

Wir empfehlen dir außerdem, dich über mögliche Garantien des Herstellers zu informieren. So brauchst du dir nicht den Kopf zu zerbrechen.

Fazit

Mithilfe eines Ofenventilators kannst du deinen Kamin- oder Holzofen tunen und dabei Heizkosten sparen. Wenn du einen passenden Ofen besitzt, können wir dir einen Ofenventilator wirklich empfehlen. Bei deiner Entscheidung solltest du besonders auf die Betriebstemperaturen achten, damit der Ofenventilator einwandfrei funktionieren kann. Auch eine regelmäßige Reinigung ist notwendig, um die Lebensdauer zu erhöhen.

Der nachhaltige und Energie-effiziente Antrieb ist nebenbei fast geräuschlos und ist so auch in Umgebungen mit Kleinkindern unproblematisch. Mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis steht dem schnellen und gleichmäßigen Beheizen deiner Räumlichkeiten nichts im Weg.

Bildquelle: Kuranets/ 123rf

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