Zuletzt aktualisiert: 10. Juni 2020

Willkommen bei unserem großen Temperaturlogger Test 2020. Hier präsentieren wir dir die von uns näher getesteten Temperaturlogger. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezension im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Temperaturlogger zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltet, wenn du dir einen Temperaturlogger kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Temperaturlogger sind prozessorgesteuerte Messgeräte zur Erfassung und Auswertung von Messdaten der Temperatur über einen bestimmten Zeitraum. Mit Hilfe externe oder interner Sensoren wird die Temperatur gemessen und können anschließend auf einem Rechner übertragen und gelesen werden.
  • Die Temperaturlogger gibt es in verschiedene Varianten für unterschiedliche Bereiche und können entweder mobil oder stationär eingesetzt werden. Vor allem in der Industrie spielen die Messinstrumente eine wichtige Rolle. Sie dienen der Messung, der Überwachung und der Kontrolle von Temperaturen während eines bestimmten Prozesses.
  • Neben der Erfassung von Temperaturen verfügen die meisten Messgeräte noch über zusätzliche Funktionen wie die Messung von Luftdruck und -feuchtigkeit. Beim Kauf sollte besonders auf die Datenübertragung und auf die Messgenauigkeit geachtet werden.

Temperaturlogger Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allrounder-Datenlogger

Der Klimalogg Pro Profi-Thermo-Hygrometer mit Datenlogger-Funktion ist ein kostengünstiges und leistungsstarkes Messinstrument der bekannten Firma TFA Dostmann GmbH & Co. KG. Das Gerät dient der langfristigen Überwachung und Datenaufzeichnung des Raumklimas durch Messung der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Der Temperaturlogger ist somit ideal für Lager- und Geschäftsräume sowie öffentliche Einrichtungen und Museen.

Des Weiteren ist der Klimalogg mit bis zu acht Funksendern erweiterbar für die Messung mehrerer Standorte. Dank der Alarmfunktion wird man sofort informiert, wenn ein bestimmter Wert über- bzw. unterschritten wird. Das Gerät verfügt über einen USB-Anschluss und einer beigelegten Software zur Datenübertragung und -auswertung, über dies der Logger auch programmiert und eingestellt wird. Zudem besitzt der Temperaturlogger eine hohe Genauigkeit mit einer Toleranz von + / – 1 °C sowie einem Temperaturmessbereich von 0 °C bis 50 °C.

Der beste Mini-Temperaturlogger mit externem Sensor

Der PeakTech Mini-Temperaturlogger ist ein kostengünstiges und leistungsstarkes Messgerät mit einer Kapazität von bis zu 32.000 Messdaten. Dieser Logger besitzt einen externen Sensor mit einem langen Anschlusskabel. Damit sind auch schwer zugängliche Orte leicht erreichbar. Dieser eignet sich ideal für Wohnräume und vor allem zur Überwachung von Kühlketten im Lebensmittelbereich.

Auch dieses Gerät wird über eine spezielle Software, die vorher auf dem Rechner installiert wird, programmiert und eingestellt. Dank dem LCD-Display können die Messwerte live verfolgt werden. Der Mini-Temperaturlogger hat eine sehr hohe Messgenauigkeit (+ / – 0,3 °C) und einen Messbereich von – 40 °C bis zu 125 °C. Bist du also auf der Suche nach einem platzsparenden Messgerät, welcher dennoch einen hohen Speicher hat und eine sehr gute Messgenauigkeit besitzt, so ist diese Variante ideal für dich.

Der beste Sensor-Temperaturlogger im Sparpaket

Der Klimalogg Pro Sensor-Temperaturlogger ist ein leistungsstarkes Messinstrument der bekannten Firma TFA Dostmann GmbH & Co. KG. Das Gerät dient der langfristigen Überwachung und Datenaufzeichnung des Raumklimas durch Messung der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Der Temperaturlogger ist somit ideal für Lager- und Geschäftsräume sowie öffentliche Einrichtungen und Museen. Im Lieferumfang sind bereits vier Funksensoren enthalten und kann auf bis zu acht Sensoren erweitert werden.

Dank der Alarmfunktion wird man sofort informiert, wenn ein bestimmter Wert über- bzw. unterschritten wird. Die Besonderheit ist, dass sogar vor ungesunder Raumluft und Schimmelgefahr gewarnt wird. Das Gerät verfügt über einen USB-Anschluss und einer beigelegten Software zur Datenübertragung und -auswertung, mit deren Hilfe der Logger auch programmiert sowie eingestellt wird. Zudem besitzt der Temperaturlogger eine hohe Messgenauigkeit mit einer Toleranz von etwa + / – 1 °C und einem Temperaturmessbereich von 0 °C bis 50 °C. Die Reichweite der Außensensoren betragen ca. 100 Meter, was einem großen Umkreis entspricht.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Temperaturlogger kaufst

Vor dem Kauf eines Temperaturloggers solltest du dir diesbezüglich einige Hintergrundinformationen aneignen. Diese Informationen haben wir in den kommenden Absätzen übersichtlich und prägnant zusammengefasst.

Was ist ein Temperaturlogger?

Ein Temperaturlogger ist ein kleiner Computer bestehend aus einem Mikroprozessor, einem Speichermedium und Schnittstellen, der von einem Betriebssystem gesteuert wird. Die Begriffe “Temperatur-Datenlogger” oder “Temperaturschreiber” werden hierbei häufig als Synonyme verwendet.

Das Gerät zeichnet die Temperatur mit Hilfe von Sensoren über einen bestimmten Zeitraum auf, den man individuell einstellen kann. Die aufgezeichneten Messdaten können dann entweder kabelgebunden oder drahtlos per Bluetooth bzw. WLAN über die Schnittstelle am Temperaturlogger auf den eigenen Rechner übertragen werden.

Temperaturlogger-1

Mit Hilfe einer kompatiblen Software können die vom Temperaturlogger erfassten Messdaten bis ins kleinste Detail aufbereitet, analysiert und ausgewertet werden.
(Bildquelle: unsplash.com / chris liverani)

Neben der Erfassung von Messdaten werden die Temperaturlogger auch zur Überwachung eingesetzt. Dabei werden Vorkommnisse wie beispielsweise der plötzliche Wechsel der Temperatur aufgezeichnet, die anschließend analysiert werden können.

In besonders kritischen Fällen kann der Temperaturlogger mit einem sogenannten “Heartbeat-Signalgeber” ausgerüstet werden, der den Verantwortlichen z.B. über SMS sofort alarmiert.

Wofür eignet sich ein Temperaturlogger?

Der Anwendungsbereich eines Temperaturloggers ist vielfältig und kann sowohl stationär (Wohnräume oder Badezimmer) als auch mobil (Zur Transportüberwachung) eingesetzt werden. Das Gerät kommt aber auch vor allem in der Industrie zum Einsatz und ist in vielen Bereichen ein wichtiges Hilfsmittel.

Im folgenden Absatz haben wir dir eine kleine Übersicht über die möglichen Einsatzbereiche zusammengestellt.

Einsatzgebiet Funktion
Botanik Zur Überwachung von Treibhäusern
Eigenheim Zur Überwachung der Temperatur von Wohnräumen und Badezimmern
Gastronomie Zur Überwachung der richtigen Kühlung von Lebensmitteln
Medizin Zur Datenerfassung bei Lagerung und Transport von beispielsweise Blutproben und -konserven
Museen, Galerien, Archive Zur Überwachung von empfindlichen Exponaten
Transportwesen Zur Messung und Überwachung von Kühl- oder Wärmeprodukten

Ein Temperaturlogger wird in vielen Bereichen und Branchen eingesetzt und stellt dabei ein wichtiges Instrument zur Messung, Kontrolle und Überwachung von Temperaturen sowie Temperaturschwankungen dar. Dank seiner kompakten Bauweise können diese Geräte auch bei geringen Platzverhältnissen bedenkenlos benutzt werden.

Was kostet ein Temperaturlogger?

Die Preisspanne ist, je nach Variante und Einsatzbereich des Temperaturloggers, äußerst groß. Während man Einweg-Temperaturlogger für den Transportbereich schon ab ca. 15 Euro erhält, kann ein Sensor-Temperaturlogger für beispielsweise die Pharma- oder Lebensmittelindustrie bis zu 900 Euro kosten.

Möchte man ein anständiges und zuverlässiges Gerät für seine eigenen vier Wände erwerben, so sollten zwischen 60 – 70 Euro einkalkuliert werden.

foco

Wusstest du, dass du einen Temperaturlogger auch mieten kannst?

Je nach Verwendung kann die Anschaffung eines Temperaturloggers sehr teuer werden. Einige Händler bieten die Option an, einen Temperaturlogger für eine bestimmte Zeit zu vermieten. Dies macht vor allem Sinn, wenn der Temperaturlogger nur für eine kurze Zeit zum Einsatz kommen soll und sich die Neuanschaffung nicht lohnt.

Nachfolgend haben wir dir eine kleine Übersicht über die jeweiligen Varianten und die verschiedenen Preisspannen zusammengestellt, damit du dir einen schnellen Überblick verschaffen kannst.

Typ Preisspanne
Sensor-Temperaturlogger Ca. 20 – 900 €
Einweg-Temperaturlogger Ca. 15 – 30 €
Mini-Temperaturlogger Ca. 20 – 110 €
PDF-Temperaturlogger Ca. 15 – 80 €

Du solltest dir also überlegen, für welchen Anwendungsbereich und -zweck du einen Temperaturlogger verwenden möchtest, da nicht jedes Gerät für das jeweilige Einsatzgebiet unbedingt Sinn macht.

Wo kann ich einen Temperaturlogger kaufen?

Temperaturlogger kannst du sowohl in Fachgeschäften als auch in vielen Onlineshops erwerben. In Supermärkten werden sie nur bei speziellen Aktionswochen angeboten.

Unseren Recherchen zufolge wurden bei folgenden Anbietern und Händlern am meisten von den Artikeln verkauft:

  • amazon.de
  • conrad.de
  • datenlogger-store.de
  • ebay.de
  • idealo.de
  • Obi
  • Hornbach
  • Conrad

Hierbei solltest du beachten, dass dasselbe Gerät bei verschiedenen Händlern unter Umständen unterschiedlich kosten kann und deshalb immer verglichen werden sollte. Erfahrungsgemäß kommt man dabei günstiger weg, wenn man im Internet statt im Fachhandel einen Temperaturlogger erwirbt.

Welche Alternativen gibt es zu einem Temperaturlogger?

Eine gute Alternative zum Temperaturlogger gibt es derzeit nicht.

Es gibt zwar sogenannte “Thermohygographen”, nach demselben Prinzip funktionieren, aber nicht elektronisch sind. Das Gerät ist eine Kombination aus einem Thermographen und einem Hygographen, die hauptsächlich in Wetterstationen verwendet werden.

Der maximale Messzeitraum beträgt dabei 31 Tage und die Messwerte werden als Messkurven auf Papier aufgezeichnet. Diese Geräte sind also nicht für jeden Anwendungsbereich geeignet und sehr kostspielig. Zudem ist es viel aufwändiger, die Messdaten anschließend zu analysieren und auszuwerten.

Temperaturlogger-2

Der Thermohygrograph ist ein analoges Kombinationsgerät und kann deshalb neben der Temperaturaugzeichnung auch die relative Luftfeuchtigkeit während einer bestimmten Zeit messen.
(Bildquelle: pixabay.com / MAKY_OREL)

Dann gibt es noch die ganz normalen analogen oder digitalen Thermometer zur Messung und Kontrolle der Temperatur. Der große Nachteil ist aber, dass keine Messdaten über einen Zeitraum aufgezeichnet und analysiert bzw. ausgewertet werden können. Diese zeigen nur den momentanen Wert der Temperatur an.

Entscheidung: Welche Arten von Temperaturlogger gibt es und welche ist die richtige für dich?

Solltest du dir einen Temperaturlogger zulegen wollen, kannst du grundsätzlich zwischen vier verschiedenen Arten entscheiden:

  • Sensor-Temperaturlogger
  • Einweg-Temperaturlogger
  • Mini-Temperaturlogger
  • PDF-Temperaturlogger

In den nachfolgenden Absätzen zeigen wir dir, wo der Unterschied zwischen den vier Varianten von Temperaturloggern liegt und welche Vor- und Nachteile sie jeweils besitzen.

Was zeichnet einen Sensor-Temperaturlogger aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Ein Sensor-Temperaturlogger ist ein prozessorgesteuerter Datenspeicher, der ein oder mehrere Kanäle besitzt und an denen gleichzeitig mehrere Sensoren angeschlossen werden können.

Mit Hilfe der Sensoren können Messdaten, wie beispielsweise die Temperatur, aufgezeichnet werden. Die Daten werden dann über einen sogenannten Analog-Digital-Wandler auf dem Datenspeicher gespeichert. Anschließend können die geloggten Informationen über eine Schnittstelle (USB, Bluetooth, WLAN, etc.) auf den eigenen Rechner übertragen und mittels einer kompatiblen Software analysiert werden.

Eine weitere Variante ist die Direktübertragung der Messdaten per Bluetooth oder WLAN auf den Rechner, die auf der Festplatte gespeichert werden oder die Datenübertragung sowie -speicherung auf einer Cloud.

Die Messdaten können sowohl kabelgebunden oder drahtlos auf den Rechner übertragen werden. Dank mehrerer Kanäle können verschiedene Sensoren gleichzeitig angebracht und unterschiedliche Messgrößen erfasst werden. Diese Eigenschaften macht das Gerät zu einem Allrounder unter den Temperaturloggern.

Ein großer Vorteil bei dieser Speichervariante ist, dass keine Messdaten verloren gehen, wenn die Batterie oder der Akku leer geht. Des Weiteren können dank mehrerer Kanäle dementsprechend auch mehrere Sensoren für verschiedene Messgrößen, wie beispielsweise Temperatur, Luftdruck und -feuchtigkeit, angebracht werden.

Mit Hilfe eines langen Anschlusskabels können die angeschlossenen Sensoren auch schwer zugängliche Orte erreichen.

Allerdings ist die Anschaffung eines Sensor-Temperaturloggers teuer. Ein gutes und zuverlässiges Gerät kann da schon mal 60 Euro und mehr kosten. Im nachfolgenden Absatz haben wir dir eine Auflistung der wichtigsten Vor- und Nachteile erstellt.

Vorteile
  • Messdaten gehen bei einem Ausfall des Gerätes nicht verloren
  • Gleichzeitige Erfassung mehrerer Messgrößen
  • Automatische Erfassung von Messdaten über einen bestimmten Zeitraum
  • Vielseitig einsetzbar
  • Hohe Speicherkapazität
  • Auch für schwer zugängliche Orte geeignet
Nachteile
  • Teuer
  • Die Software mancher Sensor-Temperaturlogger ist nicht mit allen Betriebssystemen kompatibel
  • Batterie muss nach einiger Zeit ausgetauscht werden

Was zeichnet einen Einweg-Temperaturlogger aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Ein Einweg-Temperaturlogger kann nur einmal eingesetzt werden und haben häufig eine Lebensdauer von etwa einem Jahr. Die Geräte sind mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet und benötigen daher keine Extra-Hadware.

Eine zusätzliche Software ist auch nicht notwendig, da die Auswertung direkt in einem PDF-Dokument erfolgt.

Die Einweg-Temperaturlogger wurden in erster Linie zur Überwachung von Transporten konzipiert und sind eine günstige Variante zu den anderen Arten von Temperaturlogger. Diese Variante ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sendungen exportiert werden und eine Rückführung aus Kostengründen sich nicht rentiert.

Wird der Einweg-Temperaturlogger allerdings beim Transport aus irgendwelchen Gründen beschädigt, so können die Messdaten unter Umständen nicht mehr ausgewertet werden. Im folgenden Absatz haben wir dir nochmal eine Übersicht über die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengestellt.

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Keine zusätzliche Hard- und Software nötig
  • Automatische Erfassung von Messdaten über einen bestimmten Zeitraum
  • Klein und praktisch
Nachteile
  • Daten gehen bei Transportschäden unter Umständen verloren
  • Nur einmal verwendbar
  • Nur eine Messgröße wird erfasst
  • Niedrige Speicherkapazität

Was zeichnet einen Mini-Temperaturlogger aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Die Mini-Temperaturlogger sind kleine praktische Messinstrumente, die interne oder externe Sensoren besitzen können. Auch hier können mehrere Sensoren installiert werden, wodurch gleichzeitig verschiedene Messgrößen erfassbar sind. Mit Hilfe eines langen Anschlusskabels können die angeschlossenen Sensoren auch schwer zugängliche Orte erreichen.

Sie werden dort eingesetzt, wo die Größe eine wichtige Rolle spielt und wenig Platz einnimmt. Trotz der kompakten Größe hat dieses Gerät eine hohe Speicherkapazität. Die Messdaten können komfortabel per USB auf den Rechner übertragen und ausgewertet werden. Auch hier bleiben die Informationen erhalten, falls das Gerät ausfallen sollte.

foco

Wusstest du, dass die Mini-Temperaturlogger auch für Küchengeräte eingesetzt werden können?

Dank der kompakten Größe des Mini-Temperaturloggers passt er perfekt in einen Kühl- oder Gefrierschrank. Das Gerät hält problemlos Temperaturen von bis zu -30 °C aus. Somit lässt sich die Temperatur überwachen.

Optional können Mini-Temperaturlogger erworben werden, die per Bluetooth oder WLAN die Messdaten direkt an den Rechner übertragen oder in einer entsprechenden Cloud speichern.

Die Anschaffung eines Mini-Temperaturloggers ist allerdings nicht preiswert und zur Auswertung der Daten wird die entsprechende Software benötigt. Hochwertige Geräte beginnen ab ca. 50 Euro. Im nachfolgenden Absatz haben wir dir eine Auflistung der wichtigsten Vor- und Nachteile erstellt.

Vorteile
  • Messdaten gehen bei Ausfall des Gerätes nicht verloren
  • Gleichzeitige Erfassung mehrerer Messgrößen
  • Automatische Erfassung von Messdaten über einen bestimmten Zeitraum
  • Vielseitig einsetzbar
  • Kompakte Größe
  • Wahlweise externe oder interne Sensoren
Nachteile
  • Teuer
  • Die Software mancher Mini-Temperaturlogger ist nicht mit allen Betriebssystemen kompatibel
  • Batterie muss nach einiger Zeit ausgetauscht werden
  • Zusätzliche Software nötig

Was zeichnet einen PDF-Temperaturlogger aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Eine besondere Produktvariante ist der PDF-Temperaturlogger und besitzt eine USB-Schnittstelle. Beim Anschließen an den Rechner wird unmittelbar ein PDF-Dokument erzeugt, welcher die aufgezeichneten Messdaten und zusätzlich Grafiken zu den Daten beinhaltet.

Aufgrund dieser Funktion wird keine Extra-Software benötigt. Auf dem Rechner wird dieser als ein normaler Massenspeicher erkannt und die Daten können somit von jedem beliebigen Computer aus abgerufen werden.

Wird der PDF-Temperaturlogger beschädigt, können die Messdaten verloren gehen. Zudem ist nur eine Messgröße erfassbar, da keine Kanäle zur Befestigung von Sensoren vorhanden sind. Im nachfolgenden Absatz haben wir dir eine Auflistung der wichtigsten Vor- und Nachteile erstellt.

Vorteile
  • Messdaten sind sofort vorhanden
  • Automatische Erfassung von Messdaten über einen bestimmten Zeitraum
  • Vielseitig einsetzbar
  • Keine Zusatz-Software notwendig
Nachteile

    Messdaten gehen bei Ausfall unter Umständen verloren

  • Nur eine Messgröße erfassbar
  • Batterie muss nach einiger Zeit ausgetauscht werden

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Temperaturlogger vergleichen und bewerten

Neben den unterschiedlichen Varianten von Temperaturloggern gibt es noch weitere Kriterien, die du vor dem Kauf beachten solltest. Anhand folgender Faktoren kannst du Temperaturlogger vergleichen und bewerten:

In den folgenden Abschnitten gehen wir genauer darauf ein, was du bei den jeweiligen Kaufkriterien genau beachten musst.

Speicherplatz

Grundsätzlich ist Größe des Speichers abhängig vom Intervall der Messdaten und dem Verwendungszweck. Die Angaben zum Speicherplatz sind in der Regel immer in der Produktbeschreibung zu finden.

Logischerweise wird mehr Speicherplatz benötigt je kleiner das Messintervall ist, da mehr Daten erfasst werden. Kleinere Messintervalle sind vor allem dann nötig, wenn die Erfassung von Temperaturschwankungen eine wichtige Rolle spielt.

Bezüglich des Anwendungszwecks wird z.B. bei der Überwachung von Exponaten in Museen ein größerer Speicher gebraucht als zur Überwachung von Exportsendungen im Transportwesen, da der Zeitraum der zu messenden Daten wesentlich länger ist.

Daher solltest du dir vor dem Kauf überlegen, welches Messintervall du benötigst und wofür du den Temperaturlogger verwenden möchtest.

Datenübertragung

Die Übertragung der Messdaten bei Temperaturloggern mit internem Speicher kann je nach Modell kabelgebunden oder drahtlos erfolgen.

Damit die Übertragung der Messdaten auf den Rechner nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, sollte das Gerät über eine schnelle Datenübertragungsrate verfügen. Voraussetzung hierbei ist aber auch, dass der Rechner die jeweilige Übertragungsrate unterstützt.

Werden die Messdaten hingegen vom Temperaturlogger direkt auf den Rechner oder auf eine Cloud übertragen, so ist noch die drahtlose Reichweite zu beachten. Ansonsten kann es passieren, dass die Verbindung abbricht und die Messdaten nicht ankommen. Neben den Herstellerangaben hängt die Reichweite bei Einsatz innerhalb eines Gebäudes auch von den baulichen Gegebenheiten ab.

Während die Übertragung durch mehrere dünne Wände in der Regel problemlos funktioniert, kann bei mehreren dicken Wänden das Signal unter Umständen nicht ankommen.

Temperaturlogger-3

Die Übertragungsrate des Temperaturloggers über WLAN reicht für eine schnelle Verbindung alleine nicht aus. Auch die Übertragung aus dem eigenen Modem muss genug Geschwindigkeit besitzen, damit größere Mengen an Messdaten schnell am Endgerät ankommen.
(Bildquelle: unsplash.com / web hosting)

Da die Herstellerangaben diesbezüglich nicht unbedingt Aufschluss darüber geben, solltest du dies selbst testen und dich dann für das beste Gerät entscheiden.

Messgenauigkeit

In Bezug auf die Messgenauigkeit kann es große Qualitätsunterschiede geben. Weisen die Temperaturlogger einen zu großen Spielraum für Fehler auf, so kann das vor allem in der Industrie negative Folgen haben.

Des Weiteren spart man sich eine Menge Ärger und Arbeit in Form von Nachmessungen, wenn das Gerät sehr genau ist. Da die jeweiligen Sensoren dafür zuständig sind, sollte beim Kauf besonders auf dessen Verarbeitung geachtet werden.

Damit die Messgenauigkeit gewährleistet ist, werden die Temperaturlogger in regelmäßigen Abständen kalibriert und gegebenenfalls neu justiert.

Auch ein Blick in die Herstellerangaben kann Aufschluss über die Qualität geben. Hochwertige Sensoren können unter anderem daran erkannt werden, wenn der Hersteller neben der prozentualen möglichen Temperaturabweichung zusätzlich noch weitere Werte angibt, wie groß der Fehler in Abhängigkeit zur relativen Temperatur ist.

Software

Wird bei deinem Temperaturlogger eine zusätzliche Software benötigt, so solltest du einen Blick darauf werfen, welche Betriebssysteme diese unterstützt und ob dein Rechner die Systemvorraussetzung erfüllt.

Benötigst du mehrere Temperaturlogger, dann ist es empfehlenswert sich für einen Hersteller zu entscheiden, da andere Modelle meistens nur durch ihre eigene Software unterstützt wird.

Falls man doch auf Temperaturlogger unterschiedlicher Hersteller zurück greifen muss, dann solltest du dich für die Geräte entscheiden, die keine Software benötigen. Ein Beispiel sind da cloudbasierte Temperaturlogger.

Die Software selbst sollte benutzerfreundlich und einfach zu bedienen sein sowie effizient und zuverlässig arbeiten.

Zusatzfunktionen

Wie bereits erwähnt bieten die meisten Temperaturlogger auch die Funktion, den Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit zu messen.

Entweder sind die Funktionen bereits in das Gerät integriert oder man schließt weitere Sensoren an den Temperaturlogger an, sofern dieser über mehrere Kanäle besitzt.

Im folgenden Absatz haben wir dir eine übersichtliche Tabelle zusammengestellt, damit du dir einen schnellen Überblick darüber verschaffen kannst, welcher am besten für dich geeignet ist.

Funktion Beschreibung
Luftfeuchtigkeit Mit Hilfe der Luftfeuchtigkeitsmessung kann beispielsweise zu Hause kontrolliert werden, wie hoch die Gefahr von Schimmelbildung ist.
LCD-Display Die Messwerte können direkt vom integrierten Display aus abgelesen werden ohne das Gerät erst an den Rechner anschließen zu müssen.
Alarm Werden Messwerte überschritten, so ertönt entweder ein Signal oder erhält eine Benachrichtigung auf seinem Endgerät.
Kalibrierung Die Messgenauigkeit kann festgestellt und dokumentiert werden. Bei Abweichungen wird der Temperaturlogger neu justiert.
Smart Sensor Über Bluetooth kann der Temperaturlogger mit dem Smartphone oder Tablet verbunden werden und ermöglicht so die Überwachung in Echtzeit.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Temperaturlogger

Nachdem du genügend Informationen über Temperaturlogger gesammelt hast, wollen wir dir zuletzt noch ein paar weitere Informationen mitgeben.

Solltest du bereits im Besitz eines Temperaturloggers sein, könntest du hier eventuell noch einige wertvolle Tipps finden.

Wie installiere ich einen Temperaturlogger?

Der Einweg- und der PDF-Temperaturlogger muss nicht installiert bzw. eingerichtet werden, sondern ist sofort einsatzbereit. Die Sensor- und Mini-Temperaturlogger allerdings benötigen eine Software, worüber der Logger programmiert, ausgelesen und die erfassten Messdaten weiterverarbeitet und ausgewertet werden.

Die Software ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Beim Kauf eines Temperaturloggers liegt die CD und eine Bedienungsanleitung zur Installation dabei. Dabei sollte man beachten, dass dein Betriebssystem die Software unterstützt und zudem die Systemvorraussetzung erfüllt. Das Gerät an sich kann an beliebigen Orten montiert werden.

Wie kalibriere ich meinen Temperaturlogger?

Damit die Messgenauigkeit der Temperaturlogger gewährleistet ist, wird empfohlen, diese jährlich zu kalibrieren und gegebenenfalls zu justieren. Dabei wird das Gerät mit einem normierten Gerät verglichen und Abweichungen dann korrigiert.

Bei den meisten Temperaturloggern bietet die Software sogenannte Kalibrierungswerkzeuge an, womit man diesen Vorgang selbst durchführen kann. Falls die Kalibrierung allerdings gewisse Standards erfüllen muss, so wird dies mit Hilfe eines Zertifikats in einem Labor geprüft. Vor allem in der Industrie wird dies häufig praktiziert.

Was mache ich, falls mein Temperaturlogger nicht mehr funktioniert?

Falls der Temperaturlogger nicht mehr funktioniert, dann sollten die Batterien ausgetauscht werden, da diese eventuell leer sein könnten. Liegt der Grund jedoch woanders, wird davon abgeraten, das Gerät selbst zu reparieren, da aufgrund der Empfindlichkeit viele Fehler gemacht werden können und gegebenenfalls die Garantie verfällt.

Die meisten Hersteller bieten eine Ein- oder Zwei-Jahres-Garantie an. Dabei kann das Gerät kostenlos versendet werden und wird dann auf Fehler geprüft. Sofern die Bedingungen der Garantie erfüllt werden, wird das Gerät kostenfrei repariert oder gegen ein Neues ersetzt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.cloudcomputing-insider.de/temperaturlogger-mit-cloudanbindung-a-514178/

[2] https://www.elektrotechnik.vogel.de/kleiner-einweg-datenlogger-ueberwacht-die-temperatur-beim-transport-a-365829/

[3] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-472016/kontrolle-spart-zeit-und-geld/

[4] https://www.elektronikpraxis.vogel.de/datenlogger-uebertraegt-messdaten-per-wlan-a-839315/

Bildquelle: Uttamaharad/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Ralf hat jahrelang in Südafrika gelebt und dort ein Geschäft für Klimageräte geführt. Durch eine zusätzliche Ausbildung zum Handwerker hat er eine große Expertise in den Themenbereichen Klimaanlagen, Lüftungen und im Handwerken.